Skandinavien: Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, Grönland

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    Ronny Röder

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  • Dänemark

    Dänemark gehört zu den beliebtesten Reiseländern Europas. Aufgrund der direkten Nachbarschaft zu Deutschland entscheidend sich alljährlich zahlreiche Deutsche für einen Aufenthalt in dem Land. Prägnant gestaltet sich die lange Küstenlinie, die mit unterschiedlicher Beschaffenheit aufwarten kann. Dänemark wird überwiegend vom Meer umgeben. Dabei grenzt im Westen die Nordsee an das Land. Im Südosten stößt man zum einen an die Ostsee und zum anderen an die beiden bekannten Meerengen Skagerrak und Kattegat. Den größten Teil von Dänemark bildet die Halbinsel Jütland, die direkt an Deutschland grenzt. Jütland erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 29.766 qkm. Der Rest des Landes setzt sich aus mehreren Inseln zusammen. Rund 480 Inseln gehören heute zu Dänemark. Die Größte und im Tourismus zugleich Bekannteste ist Seeland. Aber auch Fünen und Bornholm sind aufgrund ihrer Größe bekannt.

    Dänemark und seine autonomen Gebiete

    Neben den Inseln, die das Kartenbild prägen, gehören zwei autonome Gebiete zu Dänemark. Zum einen handelt es sich um Grönland und zum anderen um die beeindruckenden Färöer Inseln. Beide Gebiete sind im Tourismus noch vergleichsweise unbekannt, begeistern jedoch mit einer beeindruckenden Architektur. Grönland und die Färöer finden sich im Nordatlantik und können mit dem eigentlichen Dänemark kaum verglichen werden. Bis heute wird das kleinste Land Skandinaviens überwiegend mit den Wikingern und Hans Christian Andersen verbunden. Zweifelsohne handelt es sich um zwei Synonyme, die wichtige Bereiche der Geschichte abdecken. Allerdings hat Dänemark weitaus mehr zu bieten. So wird zum Beispiel die Küste von langen, feinen Sandstränden gesäumt. Die wunderbaren Landschaften, die aufgrund ihres seichten Verlaufs bekannt sind, präsentieren immer wieder historische Bauten, die Einblicke in die Geschichte ermöglichen.

    Dänemark und seine Hauptstadt

    Die Hauptstadt von Dänemark ist Kopenhagen. Zweifelsohne gehört sie zu den Weltmetropolen Europas. Obwohl Kopenhagen seiner eigenen Geschichte treugeblieben ist, hat sie der Moderne die Türen geöffnet. In der Stadt trifft man auf zahlreiche Museen, die auch außerhalb von Dänemark bekannt sind und einen vielversprechenden Weltruf genießen. Heute wird das Land gern als die Brücke zwischen Kontinental- und Nordeuropa bezeichnet. Lange Zeit konnte Nordeuropa nur auf dem Wasser oder in der Luft erreicht werden. Nachdem man sich in Dänemark und Schweden für den Bau der Öresundbrücke entschied, kam es zum grundlegenden Wandel. Die Öresundbrücke gehört heute zu den wichtigsten Brücken Europas.

    Dänemark und seine Nachbarn

    Bis heute ist Dänemark eng mit den nördlichen Nachbarn verbunden. Obwohl es nicht Bestandteil der skandinavischen Halbinsel ist, lässt sich sowohl bei der Geschichte als auch bei der Kultur eine enge Verbindung erkennen. So kann sich zum Beispiel ein Däne aufgrund der Gemeinsamkeiten bei der Sprache problemlos mit einem Norweger oder Schweden verständigen. Prägnant gestaltet sich die flache Landschaft von Dänemark. Sie wird durch Moore, Wälder und Maisfelder geprägt. Im Land befindet sich nur ein Nationalpark. Bei diesem handelt es sich um den bekannten Rebild Bakker. Immer wieder stößt man auf majestätische Burgen und Schlösser, die einen Einblick in die Architekturgeschichte ermöglichen. Dänemark ist aber auch aufgrund des einzigartigen Designs bekannt, mit dem es sich weltweit einen Namen machen konnte.

    Eine Gute Möglichkeit, um Dänemark besser kennenzulernen, ist der Schüleraustausch.