Das Wetter in Grönland

Ist es in Grönland immer kalt und dunkel? Wohnt Ihr in Iglus? Gibt es Eisbären und Pinguine in den Straßen?

Es herrschen viele falsche Vorstellungen vom Wetter und Klima in Grönland. Diese Vorstellungen kommen jedoch nicht von ungefähr; während eines großen Teils des Jahres ist es tatsächlich kalt und manche Gegenden sehen monatelang keine Sonne. Andererseits geht in Nord-Grönland die Sonne im Sommer monatelang nicht unter, soviel dazu.

In diesem Artikel möchten wir einige Dinge aufklären, damit Sie die Antworten auf die oben genannten Fragen bekommen – und eine ganze Menge mehr.

Die vier Jahreszeiten in Grönland

Die Jahreszeiten in Grönland sind unterschiedlich. Jede Jahreszeit ist anders. Die Winter in Grönland sind lang, besonders in den nördlichen Teilen des Landes. Der ziemlich kurze Sommer sprüht vor Leben. Nördlich des Polarkreises können Sie die Mitternachtssonne erleben, die bei Nacht nicht untergeht.

Frühling und Herbst sind ebenso schön und beeindruckend: mi Frühling gibt es viel fließendes Wasser, da Schnee und Eis schmelzenund die Farben des Herbstes sind in Grönland wunderschön.

Sommer in Grönland

Der Sommer in Grönland bietet Ihnen lange und helle Tage. In den südlichen und östlichen Teilen des Landes haben Sie außerdem warme Temperaturen. Es ist die Jahreszeit zum Wandern, Segeln in den Fjorden und im Freien aufhalten. Der Sommer dauert von Juni bis August. In den südlichen Landesteilen kann man auch Ende Mai und einen Großteil des Septembers noch als Sommer bezeichnen. Bei Reisen nördlich des Polarkreises können Sie die Mitternachtssonne erleben. In Qaanaaq dauert die Mitternachtssonne mehr als drei Monate an. Stellen Sie sich das vor: drei Monate mit Sonne am Himmel. Kein Wunder, dass man 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Menschen im Freien antreffen kann!

Winter in Grönland

In Grönland ist der Winter lang und in den nördlichen und östlichen Regionen ist dies eine phantastische Jahreszeit für eine Fahrt im Hundeschlitten. Die Tage sind kurz und häufig klar und frostig. In den nördlichen Teilen des Landes können Sie nun die langen Polarnächte mit längeren Zeiträumen ohne Sonne erleben. Wie bei der oben genannten Mitternachtssonne, gibt es in Städten wie Qaanaaq bis zu dreieinhalb Monate ohne jeglichen Sonnenschein. Sie leben jedoch nicht in vollständiger Dunkelheit, da das Licht der Sterne und des Mondes von Schnee und Eis reflektiert werden. Die Wintermonate können variieren: im Süden dauern sie von Dezember bis Ende März, im Norden sind sie von Oktober bis Mai.

Dies ist auch die Jahreszeit, in der Sie das Nordlicht sehen können. Diese unglaublichen Lichtwellen, die über den Herbst- und Winterhimmel wogen. Sie sind unglaublich schön und Sie werden diesen Eindruck nie vergessen.

Frühling in Grönland

In Grönland ist der Übergang von Winter zu Frühling schnell. Der Frühling ist intensiv und Sie können Tag für Tag beobachten, wie der winterliche Schnee wegschmilzt. Ebenso werden die Tage länger und die Nächte viel klarer. Gras und Blumen beginnen zu wachsen. Manchmal glaubt man, der Sommer sei schon ganz nah und erwacht bei erneutem Schneefall. Im Frühling Grönlands gibt es immer auch ein großes Überraschungsmoment.

Herbst in Grönland

Der Herbst in Grönland ist bunt und wunderschön. Der Sommer geht sehr schnell in den Winter über. Es gibt jedoch einen kurzen Zeitraum dazwischen, in dem die Blätter an den Büschen in allen phantastischen Farben des Herbstes dahinwelken. Es sieht aus wie in Neuengland, außer dass es hier Büsche anstatt Bäume gibt und all die prachtvollen Farben von majestätischen Bergen umringt sind. Dies ist allerdings normalerweise auch der Anfang der stürmischen Jahreszeit und Sie können in dieser Zeit den Einfluss der Naturgewalten auf den Menschen spüren.

Das Klima und Wetter in Grönland

Das Klima in Grönland ist arktisch. Das bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur 10 Grad Celsius im wärmsten Monat nicht überschreitet. Das Klima Grönlands variiert sehr stark von Süden nach Norden, da es jedoch hauptsächlich arktisch ist, existieren in dieser Region keine Wälder. Oder wenigstens früher. In Süd-Grönland wurden in den letzten 30-40 Jahren einige Wälder angepflanzt, die inzwischen gut gedeihen.

Sie werden außerdem einen ziemlich großen Unterschied im Klima entlang der Küste und weiter ins Landesinnere spüren. Je weiter Sie von der Küste aus in das Landesinnere gelangen, desto größer der Unterschied zwischen den Temperaturen von Sommer und Winter. Im Inneren sind die Sommer wärmer und die Winter kälter als an der Küste. Dies ist in Kangerlussuaq der Fall, wo sich der größte Flughafen Grönlands befindet. Hier ist das Wetter außerdem stabiler als entlang der Küste.

Welches Wetter hat Grönland?

Natürlich ist uns Schnee und Eis in Grönland nicht fremd. Und wir mögen es so. Eis und Schnee haben uns über Jahrtausende geholfen, Lebensmittel zu lagern, da die Winter-Jagdsaison sehr wichtig ist. Die Jäger können auf dem Meereseis hinausgehen und Robben und Fische fangen.

Die Ozeane um Grönland herum bestimmen hauptsächlich das grönländische Klima. Wir befinden uns in den nördlichen Regionen der Erde. Deshalb braucht die Sonne lange, um das Meer zu erwärmen, da die Sonne in einem niedrigeren Winkel auf das Wasser trifft, als am Äquator. Es dauert jedoch auch lange, bis die Gewässer wieder kalt werden. Im Sommer bedeutet es, dass das Meer die Luft kühlt. Im Winter wird die Luft jedoch vom Meer ein wenig angewärmt. Wenn allerdings das Meer mit Eis bedeckt ist, kühlt es die Luft ab. Das bedeutet, dass es in den äußersten nördlichen Teilen Grönlands sowohl im Sommer als auch im Winter kalt ist.

Meeresströmungen

Der Golfstrom und der Grönlandstrom sind zwei Meeresströmungen, die einen großen Einfluss auf das Klima Grönlands haben. Der Golfstrom ist warm und passiert die Ostküste Süd-Grönlands. Er führt Wärme mit sich, welche die Luft über dem Meer erwärmt. Der Grönlandstrom wiederum ist eine sehr kalte Meeresströmung. Sie strömt vom Polarmeer und läuft entlang der Ostküste Grönlands. Der Polarstrom kühlt die Luft und erzeugt so kalte Sommer im Nordost-Grönland.

Die beiden Meeresströmungen treffen sich in der Dänemarkstraße zwischen Island und Grönland. Hier bilden sie eine milde Meeresströmung. Diese ‚neue‘ Meeresströmung fließt an der Südspitze Grönlands vorbei und entlang der Westküste von Grönland nach oben. Sie macht das Klima an der Westküste milder obwohl wir nicht immer der Meinung sind, dass das Klima überhaupt mild ist. Sie stellt auch sicher, dass die Fjorde die meiste Zeit des Jahres eisfrei sind.

Regen

In Grönland werden Sie sowohl Regen als auch Schnee erleben. Süd-Grönland hat den meisten Regen. Es regnet in Süd-Grönland etwa 4-5 mal mehr als in Nord-Grönland. Dies ist gut für die Fruchtbarkeit Süd-Grönlands.

Schnee

In Grönland gibt es jeden Winter eine Menge Schnee. Wir müssen manchmal unseren Weg aus der Haustür freischaufeln, weil es über Nacht enorm geschneit hat. Wie schon oben erwähnt, ist der Schnee nicht unbedingt ein Übel. Für die Jägerschaft im Norden sind Schnee und Eis wichtig für den Lebenserhalt als Jäger. Sie fahren im Winter mit ihren Hundeschlitten auf die eisbedeckten Fjorde und können dort jagen.

Seltsamerweise ist Grönland ganz im Norden nicht mit Schnee bedeckt, obwohl man meinen könnte, dass dem logischerweise so sei. Die Luft dort oben ist einfach zu trocken, um eine Menge Schnee hervorzubringen. Eine andere Sache, die die meisten Menschen nicht wissen ist, dass es dort oben auch kein Nordlicht gibt. Es ist nur in der nördlichen Hemisphäre in einem Gürtel nahe dem Polarkreis zu sehen.

Städte an der Küste wie Nuuk und Sisimiut haben im Winter viel Schneefall. Dies ist gut für die Hundeschlittenführer in Sisimiut. In Nuuk nicht unbedingt, da es hier viele Autos gibt. Die Sportler in Nuuk lieben jedoch den Schnee und es gibt viele sehr gute Wintersportanlagen in Nuuk.

Wind

Da das Eis kalt ist, herrscht fast immer ein Hochdruck über dem Grönländischen Eisschild. Winde wehen immer vom Hochdruck zum Tiefdruck. Das bedeutet, dass bei einem Tiefdruck über Grönland der Wind fast immer vom Eis Richtung Küste bläst. In Grönland kann man zwei ganz besondere Winde erleben, den Föhn und den Piteraq.

Föhnwinde treten auf, wenn die kalte Luft über den Rand des Eises bläst. Die Luft fließt von hoch oben auf dem Eis nach unten. Da das Eis sehr glatt ist, erhöht sich die Windgeschwindigkeit und der Wind erwärmt sich. Die Föhnwinde sind sehr stark und warm, wenn sie auf die Küste treffen. Dies verursacht einen großen und schnellen Temperaturanstieg, sogar im kältesten Winter. Die Temperatur kann innerhalb von einer Stunde von -20 Grad Celsius auf +20 Grad Celsius steigen. Dies verursacht eine schnelle Schneeschmelze. Die Winde dauern gewöhnlich nicht lange und dies bedeutet, dass sie große Seen auf Straßen und Plätzen verursachen können, die zu Eis gefrieren, wenn der Wind aufhört. Sie werden dies häufig in Süd-Grönland finden.

Der Piteraq ist ein anderer, heftiger Windtyp, der ebenfalls aus dem Eis kommt. Am häufigsten tritt er an der Ostküste Grönlands auf. Über dem Grönländischen Eisschild steigt kalte Luft an. Manchmal wird diese eiskalte Luft plötzlich nach unten in Richtung Küste gedrückt. Dies nennt sich Piteraq. Diese kalten Winde gehören zu den stärksten Winden der Welt; Sie haben häufig die zweifache Kraft eines Hurrikans.

Im Laufe der Jahre hat der Piteraq beispielsweise in Tasiilaq große Schäden angerichtet. Einmal wurden Gebäude, einschließlich der Schule, weggeblasen.

Was würde passieren, wenn Grönlands Eis schmilzt?

Der Grönländische Eisschild ist die größte Eisdecke der nördlichen Hemisphäre. Nur in der Antarktis gibt es noch mehr Eis. Wenn der Grönländische Eisschild vollständig schmilzt, würden die Weltmeere um 7 Meter ansteigen. Dies hätte natürlich katastrophale folgen für viele Länder der Welt mit niedrigen Küstengebieten.

Klimawandel in Grönland

Grönland wird, wie die übrigen Polarregionen, vom Klimawandel beeinflusst. Der Klimawandel ist überall auf der Welt spürbar, die Arktis erwärmt sich jedoch zweimal so schnell wie der Rest der Welt. Dies hat einen großen Einfluss auf Eis und Schnee in Grönland und im Polarmeer. Weißer Schnee und Eis reflektieren die warmen Sonnenstrahlen. Wenn das Schmelzen jedoch beginnt, wird mehr und mehr Land freigelegt, was wiederum den Schmelzprozess weiter beschleunigt. Dies ist so, weil nun mehr dunkle Erde oder Steine die Wärme der Sonne absorbieren. Ebenso werden Teile des Eises schmutzig (sowohl durch Verschmutzung als auch durch Sand, der auf das Eis geweht wird) und beschleunigen so den Schmelzvorgang. Hinzu kommt, dass Schmelzwasser vom oberen Teil des Eises durch die Risse des Eises und ins Meer fließt. Dies führt dazu, dass die Gletscher von unten her schmelzen.

Weitere Sorgen bereitet es, dass die früher tiefgefrorene Erde taut und eine große Menge Methan in die Atmosphäre freisetzt.

Im Jahr 2007 wurde in Grönland eine neue Insel entdeckt, die man Warming Island (Wärmeinsel) nannte. Sie war von einem Gletscher bedeckt und man hatte sie als Teil des Festlands betrachtet. Als der Gletscher schmolz, stellte sich heraus, dass es sich um eine Insel handelte. Im selben Jahr ernannte sie der Oxford Atlas of the World zum Ort des Jahres, da sie ein ganz eindeutiges Zeichen für die vom Menschen verursachte Erderwärmung ist.

In Grönland hat der Klimawandel auch einen großen Einfluss auf das Leben der Jäger im Norden und der Bauern im Süden. Für die Jäger im Norden ist die Jagd viel schwieriger und gefährlicher geworden. Das Meer ist nicht mehr so lange gefroren wie früher, an manchen Orten hat sich die Dauer von 8 auf 4-5 Monate verringert. Außerdem ist das Meereseis an den Ufern der Fjorde nicht mehr hart gefroren. Dies macht es für die Jäger sehr schwierig, mit ihren Hundeschlitten auf das Eis zu gelangen. Als Folge davon hat sich die Anzahl der Jäger in den vergangenen Jahrzehnten halbiert.

Im Süden Grönlands hat die Erwärmung seltsamerweise einen positiven Effekt. Die Sommer sind länger geworden und es nun ist möglich, viel mehr Gemüse anzubauen. Dies hatte eine positive Auswirkung auf die Landwirtschaft.

Temperaturen in Grönland

Es überrascht nicht, dass der wärmste Monat in Grönland der Juli ist mit Durchschnittstemperaturen von 6-8 Grad. In Süd-Grönland jedoch beträgt die Durchschnittstemperatur im Juli sogar eher 10 Grad im Juli mit warmen Tagen und kühlen Nächten. An einem schönen Sommertag in Süd-Grönland sind Temperaturen über 20 Grad Celsius nicht unüblich. Die Durchschnittstemperatur in Nuuk variiert im Laufe des Jahres von -8 im Winter bis 7 °C im Sommer. Im Juli 2013 wurde die wärmste Temperatur in Grönland in Maniitsoq, einer Stadt etwas nördlich von Nuuk, gemessen. Die Tagestemperatur betrug hier 25,9 Grad Celsius.

Im Gegensatz dazu findet man entsetzlich kalte Temperaturen im Winter auf dem Grönländischen Eisschild. Hier, in der Mitte des Eisschilds, haben die Temperaturen schon bis zu -70 Grad Celsius erreicht. Die Wintertemperaturen betragen im Januar in Süd-Grönland etwa -6 Grad Celsius. Kangerlussuaq liegt weit im Landesinneren, daher fällt die Durchschnittstemperatur im Januar auf 19,3 Grad Celsius. Nach der Landung in Kangerlussuaq haben viele Menschen beim Aussteigen aus dem Flugzeug das Gefühl, dass sich ihre Nasenlöcher versuchen, zusammenzuziehen. An solchen Tagen zeigt das Thermometer Temperaturen von -45 Grad Celsius.

Auf der Webseite von Visit Greenland können Sie die mittleren Durchschnittstemperaturen verschiedener Städte in Grönland finden:

Wettervorhersage in Grönland

Sie können Wettervorhersagen für Grönland auf verschiedenen Webseiten finden. Die dänische DMI ist die offizielle, obwohl viele Menschen in Grönland die isländische bevorzugen. Sie ist ihrer Meinung nach genauer.

Warum ist Grönland als Land der Mitternachtssonne bekannt?

Die Mitternachtssonne ist ein populäres Phänomen. Im Sommer können Sie bei Reisen nördlich des Polarkreises die Mitternachtssonne erleben. Das bedeutet, dass die Sonne am Abend nicht untergeht, sondern am Himmel bleibt. Direkt am Polarkreis trifft dies nur für eine halbe Stunde am längsten Tag des Jahres zu. Weiter nördlich jedoch können Sie die Mitternachtssonne im Überfluss erleben. In Ilulissat bleibt die Sonne mehrere Monate lang am Himmel. Wenn Sie noch weiter nördlich nach Qaanaaq gehen, erleben Sie die endlose Sonne 3 ½ Monate lang!

Es steckt jedoch mehr hinter der Mitternachtssonne, als nur die Tatsache, dass die Sonne um Mitternacht scheint. Es geht vor allem um das Aktivitätslevel, das zunimmt, wenn die Sonne nicht untergeht. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn die Sonne 24 Stunden an 7 Tagen der Woche scheint und in den hektischen Sommermonaten die Trennlinie zwischen Tag und Nacht beseitigt.

Und bevor wir uns verabschieden, möchten wir noch das letzte Missverständnis aufklären: Eisbären und Pinguine laufen in Grönland nicht in den Straßen umher. Die Eisbären leben meist weit entfernt von den Städten Grönlands. Es kann passieren, dass sie auf Eisschollen in die südlichen Teile Grönlands treiben, sie halten sich jedoch gewöhnlich von den Städten fern. In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass sie in die Nähe von Städten gelangen. Sie können in unserem Artikel „Die Tiere Grönlands“ mehr über Eisbären erfahren (LINK)

Pinguine leben nur in der Antarktis, daher stellen sie bei uns kein großes Problem dar.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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