Dänisch-Jüdisches Museum in Kopenhagen

Dänemark beheimatet mit Kopenhagen eine Perle Nordeuropas. Die dänische Hauptstadt schafft mit ihren Sehenswürdigkeiten einen beeindruckenden Spagat zwischen Historie und Moderne und lässt in Gestalt von Museen längst vergangene Zeiten aufleben. Ein Ziel, das nur wenig bekannt, jedoch ausgesprochen interessant ist, ist das Dänisch-Jüdische Museum in Kopenhagen. Auch bekannt als Dansk Jodisk Museum liegt es nicht weit von der Königlichen Bibliothek entfernt. Während die Fassade der Bibliothek, die mit Efeu bewachsen ist, die Blicke der Vorbeilaufenden auf sich zieht, bleibt das Dänisch-Jüdische Museum eher im Hintergrund. Der Altbau der Bibliothek wurde erst im Jahr 1999 durch den Schwarzen Diamanten zum Inneren Hafen Kopenhagens erweitert. Vor dem Dänisch-Jüdischen Museum erstreckt sich ein liebevoll gestalteter Garten, der mit Pflanzen, Kieswegen und einem künstlich angelegten Teich aufwarten kann. In dem Garten befindet sich eine Statue von Soren Kierkegaard.

Spektakuläre Umgestaltung zum Dänisch-Jüdischen Museum in Kopenhagen

Es war einst Daniel Libeskind, der einen Teil von dem alten Bibliotheksgebäude auf spektakuläre Weise umgestalten ließ. Auf diesem Weg änderte sich der Gebäudeteil, in dem einst das Königliche Bootshaus untergebracht war, maßgeblich. Im Innenbereich setzte sich eine spektakuläre Umgestaltung durch. Beeindruckend und einzigartig zeigt sich noch heute der Boden. Er symbolisiert zum einen die Zerbrechlichkeit derer, die auf hoher See gerettet werden konnten, kann zum anderen aber auch als Symbol für die Instabilität der Situation des Jüdischen Volkes betrachtet werden. Jene geht weit zu den Anfängen der jüdischen Geschichte zurück.

Ausstellungsstücke im Dänisch-Jüdischen Museum in Kopenhagen

Das Dänisch-Jüdische Museum in Kopenhagen gibt sich mit zahlreichen Ausstellungsstücken zu erkennen. Die Wände, die bereits auf den ersten Blick verwoben wirken, stellen einen Bezug zu der Lektüre des Talmud her. Im Innenbereich des Dänisch-Jüdischen Museums können Bilder, Bücher und allerhand religiöse Gegenstände besichtigt werden. Sehr interessant sind Textilien und Postkarten, sowie Theaterstücke und Memoiren, die über Jahre hinweg erhalten wurden. Die einzelnen Exponate sind mit Texttafeln in Englisch versehen. Daniel Libeskind erläutert innerhalb einer Videopräsentation in einem kleinen Vorführraum das von ihm stammende Konzept.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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