Stege in Dänemark

Dänemark setzt sich aus hunderten Inseln zusammen. Das Land im Süden von Skandinavien gilt als Eingangstor zu Nordeuropa und hat sich Moderne auf ganzer Ebene bewahren können. Die Inseln sind reich an interessanten Zielen, die außergewöhnlicher kaum sein könnten. Auf der kleinen Insel Mon gibt sich mit Stege in Dänemark ein besonderes Ziel zu erkennen. In der kleinen Stadt leben heute rund 4000 Menschen. Über die Jahre hinweg hat sich Stege zum kommerziellen Zentrum der Insel entwickeln können. Die Stadt entstand einst um ein Schloss herum, das aus dem 12. Jahrhundert stammt. Den Höhepunkt seiner Macht erreichte Stege schließlich im Mittelalter. Zu dieser Zeit profitierte die Stadt von einem äußerst lukrativen Heringshandel.

Sehenswürdigkeiten in Stege

Noch heute erinnert Stege in Dänemark gern an die eigene Geschichte und schafft es diese aufleben zu lassen. An den Heringshandel und seine Bedeutung erinnert noch heute das Molleporten. Es überspannt die Hauptstraße des Ortes und gehört zu den Wahrzeichen von Stege. Einst handelte es sich bei diesem um den Haupteingang zur Stadt. Ein weiteres Relikt, das aus dem Mittelalter stammt, sind die Schutzwälle. Sie gehörten einst zur Festung von Stege und nahmen eine besondere Rolle in der Historie ein. In der Nähe vom Molleporten befindet sich Steges Museum Empiregården.

Streifzüge durch Stege

Das Empiregården in Stege in Dänemark zeigt die verschiedensten Exponate zur Regionalgeschichte. Im Ortskern befindet sich die romantische Stege Kirke. Sie wurde im Auftrag von Jakob Sunesen errichtet. Er regierte Mon im 13. Jahrhundert. In der Reformation wurden die Fresken schließlich übermalt und konnten erst später wieder freigelegt werden. Nicht weit von Stege entfernt befindet sich ein 18-Loch-Golfplatz. Ausgehend von Stege können verschiedene Tagesausflüge auf Mon und Falster unternommen werden. Empfehlenswert ist ein Abstecher nach Elmelunde. Elmelunde ist für seine spektakuläre Kirche bekannt, die wiederum mit ihren Fresken Begeisterung vermittelt. Die Fresken stammen aus den vergangenen Jahrhunderten.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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