Seljalandsfoss in Island

Island verbindet in seiner Landschaft eine Vielzahl von Kontrasten geschickt miteinander. Viele Kontraste schaffen außergewöhnliche Facetten, die spannender kaum sein könnten. Andere begeistern dagegen mit einem seichten Bild. Die Landschaft Islands ist wahrlich eine Augenweide und beheimatet Sensationen, die außergewöhnlicher kaum sein könnten. Dazu gehört beispielsweise das Zusammenspiel von mehreren Wasserfällen. Nicht selten verbinden sie die unterschiedlichsten Landschaftszüge miteinander und führen dem Betrachter nochmals vor Augen, welche Kraft Wasser hat. Ein Wasserfall außergewöhnlicher Art ist der Seljalandsfoss in Island. Er lässt sich am einfachsten über die Ringstraße in Richtung Osten erreichen. Den meisten Urlaubern ist er lediglich in Verbindung mit Gljúfurárfoss bekannt. Beide Wasserfälle präsentieren sich in einem nahezu einzigartigen Gewand, könnten zugleich aber auch kaum unterschiedlicher sein.

Charakteristika des Seljalandsfoss in Island

Der Seljalandsfoss in Island geht mit sehr individuellen Charakterzügen einher, die sich auf den ersten Blick kaum ausfindig machen lassen. Bevor man die beiden Wasserfälle erreicht, gelangt man an der Südwestecke des Eyjafjöll zu einer Zufahrt, die nach Pórsmörk führt. Sie zweigt von der Ringstraße ab. An dieser Stelle finden sich schließlich auch die beiden Wasserfälle. Der Seljalandsfoss macht hier den letzten Sprung von den Bergen herab in das flache Vorland. Beide Wasserfälle hinterlassen ein magisches und vor allem auch imposantes Bild. Der Seljalandsfoss ist bereits aus der Ferne sichtbar und wird nachts angestrahlt, sodass ein überaus beeindruckendes Bild geschaffen wird.

Entdeckung des Gljúfurárfoss in Island

Nur einen Katzensprung vom Seljalandsfoss in Island entfernt trifft man auf den Gljúfurárfoss, der in Skandinavien vor allem für seinen geheimnisvollen Charakter bekannt ist. Seit jeher verkriecht er sich in einer mit Moos bewachsenen Felsspalte und lässt sich nicht trockenen Fußes erreichen. Heute befindet sich unweit von dem Wasserfall Gljúfurárfoss ein Campingplatz, der jedes Jahr von zahlreichen Urlaubern genutzt wird. Der Seljalandsfoss dagegen kann zu Fuß problemlos erreicht werden und lässt sich zugleich auch „hintergehen“.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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