Fischereimuseum Ostisland in Island

Island hat mit der Fischerei schon vergleichsweise früh eine wichtige Einnahmequelle gefunden. Seit Jahrzehnten unterliegt sie verschiedenen Weiterentwicklungen. In einigen Orten auf Island wird die Fischerei heute in Museen berücksichtigt und behandelt. Ein Ziel, das in ganz Skandinavien bekannt ist, ist das Fischereimuseum Ostisland. Es liegt an den Ostfjorden und kann in der Eskifjördur im Gamla Búd besichtigt werden. In der Strandgata 39b öffnet es täglich von 13 bis 17 Uhr seine Pforten. Das Gamla Búd ist als altes Handelshaus aus dem Jahr 1816 bekannt. Bereits bevor man das Fischereimuseum Ostisland betritt, präsentieren sich verschiedene Utensilien. Dazu gehört beispielsweise ein Anker, der 200 Jahre alt ist.

Exponate im Fischereimuseum Ostisland in Island

Das Fischereimuseum Ostisland begeistert mit dem Anker Generationen. Er stammt von einem alten Segelschiff. Sehr sehenswert ist aber auch die Schiffsschraube von einem alten Dampfer, der aus dem Jahr 1909 stammt. Darüber hinaus können gusseiserne Töpfe besichtigt werden. Ursprünglich wurde in ihnen Lebertran gekocht. Bereits im Erdgeschoss des Fischereimuseums erwartet Besucher ein Highlight. So kann in diesem beispielsweise ein alter Kaufmannsladen besichtigt werden, der mit viel Liebe zum Detail rekonstruiert wurde. Darüber hinaus werden allerhand Sammlungen zum Wal- und Haifischfang präsentiert. Er nimmt auf Island seit jeher eine durchaus wichtige Position ein.

Besonderheiten vom Fischereimuseum Ostisland in Island

Lohnenswert ist bei dem Fischermuseum Ostisland auch ein Abstecher in das Obergeschoss. Es beheimatet ein kleines Heimatmuseum. Zu dem Heimatmuseum gehört auch ein Stadtmodell von Eskifjördur. Es widmet sich der Zeit in den 1920er-Jahren und zeigt allerhand altes Handwerkszeug. Darüber hinaus kann auch eine Anlage begutachtet werden, die der Herstellung von verschiedenen Bonbons dient. Das Museum vermittelt auf Island sehr anschaulich, wie sich das Leben in dem Ort zur Zeit der Heringsfischerei gestaltete. Sie wurde für die Stadt zu einer durchaus wichtigen Einnahmequelle und genoss eine entsprechend große Aufmerksamkeit.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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