Hallormsstadarskógur in Island

Island schafft es als Insel mit Kontrasten zu glänzen und mit Gegensätzen Faszination zu vermitteln. Die raue Nordatlantikinsel hat viele Gesichter und schafft es so ihre Besucher zu begeistern. Auch wenn sie mit ihren Nachbarn in Skandinavien nur vergleichsweise wenig gemein hat, mangelt es ihr weder an Charme noch an Vielfalt. Island ist außergewöhnlich schön und einzigartig zugleich. Bei Streifzügen auf der Insel lohnt es sich bekannte Wege zu verlassen und Pfade einzuschlagen, die abseits der klassischen Routen liegen. Auf diesem Weg gelangt man auch zu Hallormsstadarskógur in Island. Noch heute ist Hallormsstadarskógur ein Ziel, das nur vergleichsweise wenig bekannt ist. Es liegt in der Nähe von Egilsstadir und kann im Rahmen eines Tagesausflugs entdeckt werden.

Streifzüge durch Hallormsstadarskógur in Island

Mit Hallormsstadarskógur gibt sich in Island ein ausgedehntes Waldgebiet zu erkennen. Es liegt am Ostufer des bekannten Lagerfljót bei Hallormsstadur und hat vor allem in jüngster Vergangenheit an Beliebtheit gewinnen können. Es wird bereits seit dem Jahr 1899 gehegt und gepflegt und genießt in Island durchaus einen besonderen Stellenwert. Insgesamt 70 Prozent der Bäume, die in Hallormsstadarskógur zu finden sind, sind Birken. Die Ältesten weisen ein Alter von mittlerweile 160 Jahren auf. Trotz dieses Alters erreichen auch die stattlichsten Bäume nur eine Höhe von 13 Metern.

Erkundungen in Hallormsstadarskógur in Island

Obwohl das Hallormsstadarskógur in Island von beispielloser Schönheit geprägt wird, hat man sich in der Vergangenheit immer wieder in der Ansiedlung von ausländischen Bäumen probiert. Seitdem wurden bereits 90 Baumarten auf ihre Islandtauglichkeit geprüft. Insgesamt nur rund zehn dieser Bäume haben den durchaus anspruchsvollen Test bestanden. Ein Highlight für Besucher vom Hallormsstadarskógur ist der Campingplatz in Atlavík. Er liegt mitten im Wald und verzaubert direkt an einem Seeufer seine Bescher. Nur einen Katzensprung von Hallormsstadarskógur entfernt trifft man auf den Hengifoss. Sein Wasser stürzt sich insgesamt 118 Meter in die Tiefe.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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