Museumsdorf Keldur in Island

Island wird gern als raue Nordatlantikinsel bezeichnet. Ohne Zweifel wird das Eiland in Skandinavien diesem Image gerecht. Allerdings hat Island auch sehr unterschiedliche Seiten und schafft es diese mit viel Fingerspitzengefühl zu präsentieren. So ist die Nordatlantikinsel reich an interessanten und sehenswerten Zielen, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Eines der beliebtesten Ziele ist die Hekla. Die Umgebung der Hekla begeistert ihre Besucher mit einem beispiellosen Facettenreichtum, dem es an Vielfalt mit Sicherheit nicht mangelt. Sehr lohnenswert ist in der Region ein Abstecher in das Museumsdorf Keldur in Island. Es liegt nur einen Katzensprung von Hvolsvöllur entfernt und gehört ohne Zweifel zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Umgebung.

Besuch vom Museumsdorf Keldur in Island

Das Museumsdorf Keldur in Island umfasst einige alte Häuser, die es lohnt zu entdecken. Zu den Highlights gehört das Haus Keldnaskálinn. Es ist das älteste erhaltene Gebäude in Island und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Ein weiteres Haus, das zum Museumsdorf Keldur gehört, wurde um eine Quelle errichtet. Aus diesem Grund erhielt das alte Gehöft auch seinen Namen Keldur, der im Isländischen der Begriff für Quelle ist. In der jüngeren Vergangenheit konnte bei Ausgrabungen ein Fluchttunnel freigelegt werden. Er stammt ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert und weist auf die lange Besiedlung hin. Der Fluchttunnel führte ursprünglich von dem Gehöft zum nahe gelegenen Fluss.

Historisches aus dem Museumsdorf Keldur in Island

Bei einem Besuch vom Museumsdorf Keldur in Island trifft man immer wieder auf Historisches, das es lohnt zu entdecken. So wurde der Fluchttunnel, der bei Ausgrabungen freigelegt werden konnte, schon in der Sage vom weißen Njáll erwähnt. Das Museumsdorf Keldur kann über die westliche Zufahrt zur Piste Fjallabaksleid Sydri erreicht werden. Die Straße 264 befindet sich fünf Kilometer westlich von Hvolsvöllur. Sie führt in Island landeinwärts und passiert schließlich das Tal Ragnávellir. Das Museumsdorf Keldur in Island kann ganzjährig besucht werden.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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