Hvalsey auf Grönland

Grönland schafft es als die größte Insel der Welt seit Jahren Menschen in ihren Bann zu ziehen. Das Eiland ist heute weit über die Grenzen von Skandinavien hinaus bekannt und fasziniert seine Besucher mit einer grandiosen und kontrastreichen Natur. Über die Jahre hinweg hat Grönland im internationalen Tourismus durchaus an Anerkennung gewinnen können, hat sich aber auch seine Ursprünge bewahren können. Ein sehr schönes Ziel ist Hvalsey auf Grönland. Hvalsey ist vor allem aufgrund seiner Ruinen bekannt. Sie zeugen noch heute von dem Reichtum, den der Cousin von Erik dem Roten, Thorkel Farserk genoss, nachdem er nach Hvalsey auf Grönland kam. Seinen Reichtum erlangte er durch den Ackerbau und die Viehzucht. Heute beheimatet Hvalsey eine große Ruinenanlage, die in dieser Form auf Grönland einzigartig ist.

Die Ruinen von Hvalsey auf Grönland

Die Ruinen von Hvalsey auf Grönland ermöglichen noch heute einen grandiosen Blick in die Historie. Sie sind ein Beleg dafür, dass diese Gegend bereits in der Vergangenheit sehr fruchtbar war. Die große Ruinenanlage ist damit noch heute ein Beweis für den einstigen Wohlstand. Besonders markant gestaltet sich das große Langhaus von Hvalsey. Es wurde im Laufe der Jahrzehnte um mehrere Anbauten erweitert. Damit erreichte die Halle von Hvalsey eine Gesamtgröße von 41 m². Sie ist die zweitgrößte Halle nach der, die in Gardar zu finden ist.

Entdeckungen in Hvalsey auf Grönland

Noch heute dokumentiert die Halle die gesellschaftliche Stellung des Hofes, die innerhalb der Ostsiedlung von Hvalsey auf Grönland zu finden war. Das Grab von Thorkel wird noch heute in der Nähe von der runden Pferdekoppel vermutet, die in Hvalsey auf Grönland vorhanden war. Die Kirchenruine von Hvalsey ist 16 x 8 Meter groß. Sie hat noch heute ein sehr imposantes Bild und wurde um 1300 mit dem Granit errichtet, der von dem Berg Qaqortoq stammt. Die Steine zeichnen sich durch ihre besondere Regelmäßigkeit aus.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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