Kungsbacka in Schweden

Schweden wird von unterschiedlichen historischen Provinzen geprägt. Sie vermitteln dem Land jene Vielseitigkeit, die es heute zu einem beliebten Reiseziel in Skandinavien macht. Zu den Favoriten gehört dabei noch immer Südschweden, das von einer weitgehend seichten Landschaft und vielen interessanten Ausflugszielen geprägt wird. Ein Ziel mit vielen Facetten öffnet mit Halland seine Pforten. In Halland lohnt sich ein Abstecher nach Kungsbacka in Schweden. Kungsbacka wird von einem ganz besonderen Charme geprägt, der vor allem auf die zahlreichen Holzhäuser zurückgeführt werden muss, die sich das Gesicht aus der Zeit um 1900 bis heute bewahren konnten. In der Geschichte wurde Kungsbacka in Schweden von gewissen Rückschlägen geprägt.

Geschichte von Kungsbacka in Schweden

Im Jahr 1846 wurde Kungsbacka in Schweden von einem verheerenden Stadtbrand heimgesucht. In den folgenden Jahren wurde die Stadt neu aufgebaut und erhielt einen großzügigen rechteckigen Grundriss. Viele Holzhäuser, die heute das Bild von Kungsbacka prägen, stammen aus dieser Zeit. Ausgehend von Kungsbacka kann man problemlos die Onsala-Halbinsel in Schweden erreichen. Die Halbinsel verfügt über eine überraschend dichte Besiedlung, die in Schweden alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist. In dem Ort Onsala kann eine sehr hübsche Kirche besichtigt werden. In dem achteckigen Chor des Gotteshauses wurde das Ehepaar Gathenhjelm beigesetzt. Aufgrund seiner Erfolge als Kaperfahrer wurde der Bauernsohn von Karl XII. im Jahr 1715 geadelt.

Umgebung von Kungsbacka in Schweden

Auf der Onsala-Halbinsel in der Nähe von Kungsbacka in Schweden kann man noch heute auf den Spuren der Geschichte handeln. Der Bauernsohn, der von Karl XII. geadelt wurde, ging mit seinem Spitznamen Lasse i Gatan in die schwedische Geschichte ein. Er starb im Alter von nur 29 Jahren. Wie seine Frau wurde er in einem prächtigen Sarkophag aus italienischem Marmor beerdigt. Den Sarkophag erbeutete Lasse i Gatan auf einem seiner Raubzüge. Ursprünglich sollten diese Überlieferungen zufolge für das dänische Königspaar bestimmt gewesen sein.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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