Kirkjubaejarhraun in Island

Island ist wahrlich ein beeindruckendes Land, dem es weder an Charme, noch an Vielfalt mangelt. Die Magie des längst Vergangenem trifft auf dieser Insel wie in anderen Gefilden von Skandinavien auf den Facettenreichtum des Modernen. Oft liegen die Spuren der Geschichte dabei so nah, dass sie gern vergessen werden. Ein sehr schönes Ziel für Besucher ist der Kirkjubaejarhraun in Island. Er beweist einmal mehr, welche Rolle der Vulkanismus auf Island spielt und welche Gefahr vor allem in der Historie von den Vulkanen ausging. Der Kirkjubaejarhraun ist auf der gerade einmal 13,4 km² großen Westmännerinsel zu finden. Noch heute sind die Spuren, die sein Ausbruch im Jahr 1973 hinterlassen hat, allgegenwärtig.

Umgebung rund um den Kirkjubaejarhraun in Island

Der Kirkjubaejarhraun in Island zeigt sich in ganz besonderer Form. Direkt hinter den Wellblechhäusern befindet sich einer der offensichtlichsten Beweise für seinen Ausbrauch. Hier erhebt sich die gigantische dunkle Lavawand, die weit über die Grenzen der Insel hinaus mit dem Kirkjubaejarhraun in Verbindung gebracht wird. Auf Heimaey kann man noch heute sehr deutlich das Ausmaß von dem Ausbruch des Kirkjubaejarhraun erkennen. Dabei lohnt sich ein Blick hinaus zu dem Eldfell. Der Gipfel erreicht eine Höhe von bis zu 221 Metern. Bei seinem Ausbruch 1973 hat der Kirkjubaejarhraun in Island rund ein Sechstel der Insel mit Lava überzogen.

Entdeckungen um den Kirkjubaejarhraun in Island

Nicht nur der Kirkjubaejarhraun in Island selbst macht Heimaey heute zu einem doch sehr beliebten Ziel. Nicht weit von dem Vulkan entfernt trifft man auf die Landakirkja. Sie gehört zu den ältesten Steinkirchen in Island. Die Insel hat nur eine überschaubare Größe, sodass sie sich nahezu problemlos an einem Tag umrunden lässt. Dabei bietet sich Heimaey aufgrund ihrer Größe vor allem für Wanderungen an. Der südlichste bewohnte Punkt von Island ist das Südkap Stórhöfdi. Hier befinden sich eine Wetterstation und ein Leuchtturm.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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