Rundetarn in Dänemark

Dänemark begeistert seine Gäste seit jeher mit interessanten Sehenswürdigkeiten und alten Bauwerken. Viele von ihnen haben sich weit über die Grenzen hinaus einen Namen machen können, andere sind nur den Wenigsten ein Begriff. Viele bekannte Sehenswürdigkeiten von Dänemark liegen in der Hauptstadt Kopenhagen und sind heute zu einer Art Symbol für Skandinavien geworden. Vergleichsweise unbekannt ist dagegen der Rundetårn in Dänemark. Der Rundturm hat eine Höhe von 35 Metern und verfügt über einen Durchmesser von 15 Metern. Ausgehend von dem Rundetårn hat man einen wunderschönen Blick auf Kopenhagen. Wer die Spitze des Rundturms erreichen möchte, muss zunächst einen gepflasterten Wendelgang überwinden. Auf einer Länge von 209 Metern dreht er sich insgesamt 7,5 Mal um die eigene Achse und sorgt so für ein besonderes Erlebnis in Dänemark.

Geschichte des Rundetårn in Dänemark

In der Geschichte wurde der Rundetårn in Dänemark immer wieder von Bränden getroffen. Im 18. Jahrhundert wurden infolge dessen auch Teile von dem Observatorium des Rundturms erweitert. Ursprünglich wurde der Rundetårn als Sternwarte für die nahe Universität errichtet. Den Auftrag zum Bau gab Christian IV.. Bis heute wird der Rundetårn seiner Funktion als Sternwarte in Dänemark gerecht. Heute handelt es sich bei ihm um das älteste, noch funktionierende Observatorium in Europa. Die Eröffnungszeremonie für den Rundetårn fand im Jahr 1642 statt. Anlässlich der Zeremonie soll Christian IV. auf einem Pferd bis zur Spitze des Turms geritten sein.

Besuch des Rundetårn in Dänemark

Das Kunstwerk von Christian IV. soll schließlich von Zar Peter dem Großen im Jahr 1716 am Rundetårn in Dänemark wiederholt worden sein. In jenem Jahr war der Zar zu Besuch in Kopenhagen. Einer alten Sage nach ließ sich seine Frau Katharina II. von einer Kutsche auf den Rundetårn bringen. Die Kutsche wurde von insgesamt sechs Pferden gezogen. Heute findet jedes Jahr am Rundetårn in der Kobmagergade ein Fahrradrennen statt.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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