Bottenwiek-Nationalpark in Finnland

Finnland ist als das Land der tausend Seen bekannt. Es präsentiert sich mit einer überragenden Natur und grandiosen Landschaftsformen, von denen einige heute nur in Skandinavien zu finden sind. Um die grandiose Natur dieses Landes zu schützen, wurden in der Vergangenheit zahlreiche Nationalparks und Naturschutzgebiete eingerichtet. Einer davon ist der Bottenwiek-Nationalpark in Finnland. Der Bottenwiek-Nationalpark liegt inmitten der Bottenwieck im nördlichen Teil vom Bottnischen Meerbusen. Durch die Lage im Norden von Finnland präsentiert sich das Gebiet mit einem doch sehr rauen Charakter, der jedoch charmanter kaum sein könnte. Im Jahr 1991 wurde der Bottenwiek-Nationalpark in Finnland aus der Taufe gehoben. Bis heute wird er von der staatlichen Forstbehörde Metsähallitus unterhalten.

Geografie vom Bottenwiek-Nationalpark in Finnland

Der Bottenwiek-Nationalpark in Finnland erstreckt sich im äußeren Bereich des Schärengartens, der vor der Küste der beiden Städte Kemi und Tornio angesiedelt ist. Durch die Lage im südlichen Lappland wird das Schutzgebiet jedes Jahr nur von vergleichsweise wenig Menschen besucht. Der Bottenwiek-Nationalpark in Finnland erstreckt sich über eine Fläche von 157 km². Davon sind lediglich 2,5 km² Land. In weiten Teilen besteht der Bottenwiek-Nationalpark aus Meeresgewässern, die weniger als 10 Meter tief sind, sowie rund 30 Inseln und Klippen. Teilweise sind die Klippen bewaldet, viele von ihnen geben sich aber auch nur als Felsen zu erkennen.

Bewohner vom Bottenwiek-Nationalpark in Finnland

Zu den größten Schätzen, die im Bottenwiek-Nationalpark in Finnland zu finden sind, gehören die Tier- und Pflanzenwelt. In dem Schutzgebiet sind heute rund 60 verschiedene Vogelarten angesiedelt. Dazu gehören die Samtenten, die Küstenseeschwalben und die Zwergseeschwalben. Aber auch die Bergenten und Gryllteisten sind in dem Schutzgebiet zu finden. In den Schären von dem Bottenwiek-Nationalpark in Finnland trifft man auf einige doch sehr seltene Pflanzenarten. Dazu muss das Primelgewächs Primula nutans gezählt werden. Es kommt lediglich in den Küstengebieten vor, die ursprünglich im Zuge der Landhebung entstanden sind.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
Dieser Beitrag wurde unter Finnland, Skandinavien abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *