Stekenjokk in Schweden

Schweden präsentiert sich im Norden mit einer grandiosen Natur, die sich ihren Ursprüngen in weiten Teilen treugeblieben ist. Während man im Süden des Landes immer wieder auf größere Städte trifft, sind diese in den nördlichen Gefilden eher eine Seltenheit. Die Besiedlung in Nordschweden ist dünn und so wird das Bild von Lappland in weiten Teilen durch die Natur dominiert. In diesen Gefilden trifft man auch auf Stekenjokk in Schweden. Nahe Stekenjokk befinden sich heute überaus interessante Tundra- und kalfjäll-Gebiete, die es lohnt zu entdecken. Stekenjokk liegt nicht weit vom kleinen Ankarede entfernt. Die beiden Ziele werden durch rund 40 km voneinander getrennt. Auf dem Weg von Ankarede nach Stekenjokk passiert man auch die Landschaftsgrenze von Jämtland nach Lappland. Bis heute ist Stekenjokk in ganz Skandinavien für sein Bergwerk bekannt.

Geschichte von Stekenjokk in Schweden

In Stekenjokk in Schweden wurde einst das höchstgelegene Bergwerk des Landes betrieben. Insgesamt 12 Jahre wurde in dem Werk gearbeitet. Erst am 31. Oktober 1988 wurde das Bergwerk von Stekenjokk schließlich geschlossen. In den letzten Jahren widmete man sich überwiegend der Renaturierung des Grubenfelds. Auf diesem Weg konnten die zahlreichen Spuren, die einst durch die Ausbeutung der Erde hinterlassen wurden, in weiten Teilen verschwinden. Heute lassen sich kaum mehr Spuren dieser erkennen, sodass man hier einmal mehr auf ein charmantes Stück von Schweden trifft.

Besonderheiten von Stekenjokk in Schweden

Einst wurden in dem Bergwerk von Stekenjokk in Schweden insgesamt 7,1 Millionen Tonnen Erz gebrochen. In dem Erz waren neben Kupfer und Zink auch Silber und insgesamt 980 kg Gold enthalten. Nicht weit von Stekenjokk in Schweden entfernt entstanden in Klimpfjäll die erforderlichen Wohnhäuser für die Angestellten. Hier wurde auch ein Rathaus errichtet. Von September bis Juni mussten die Straßen zwischen Stekenjokk und Klimpfjäll künstlich schneefrei gehalten werden. Noch heute sind die Straßen in einem hervorragenden Zustand.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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