Kjalhraun in Island

Island ist eine der beeindruckendsten Inseln der Welt. Sie präsentiert sich mit einer ursprünglichen Natur, mit imposanten Kräften und mit Zügen, die schon Abenteurer begeisterten. Die Insel aus Feuer und Eis ist zugleich reich an verschiedenen interessanten Zielen, von denen einige weit über die Grenzen von Skandinavien hinaus bekannt sind. Ein sehr schönes Ziel ist auch Kjalhraun in Island. Kjalhraun liegt in der Umgebung von Kjölur, nicht weit von Kerlingarfjöll und Hveravellir entfernt. Hinter Kjalhraun verbirgt sich ein Lavafeld, das während der Nacheiszeit entstanden ist. Es lässt sich am einfachsten über den Kjalvegur erreichen. In weiten Teilen folgt der Kjalvegur dem Verlauf des Lavafeldes.

Entdeckung vom Kjalhraun in Island

Vor allem aufgrund seiner Charakterzüge ist das Kjalhraun in Island heute ein beliebtes Ziel auf Reisen. Auf dem Weg in dieses beeindruckende Ödlands kann man einer Stichstraße folgen. Sie führt sieben Kilometer in das Innere des Lavafeldes und reicht so bis zum Beinahóll. Hier befindet sich der Knochenhügel vom Kjalhraun in Island. An diesem wurden einst die sterblichen Überreste von Schafen und Pferden gefunden. Sie wurden im Jahr 1780 von zwei Bauern durch das Kjalhraun getrieben. Nicht nur die Tiere, sondern auch die beiden Männer kamen bei diesem Vorhaben ums Leben. Bis heute ist unklar, wo die Männer im Kjalhraun genau starben.

Besonderheiten vom Kjalhraun im Island

Die Kjölur-Route war lange Zeit eine beliebte Strecke in Island. Nachdem die Männer gemeinsam mit ihren Tieren im Kjalhraun starben, wurde die Route jedoch lange Zeit von den Einheimischen gemieden. Zu späterer Zeit wurde die Strecke weiter nach Osten verlegt, sodass sie das Kjalhraun in Island nicht mehr passierte. Auf dem Beináholl befindet sich noch heute ein Gedenkstein. Er erinnert an das Schicksal der beiden Brüder. Ausgehend vom Kjalhraun kann man seine Reise durch Island zum Hveravellir fortsetzen. Er liegt am Nordrand vom Kjalhraun und ist eines der bekanntesten Geothermalgebiete des Landes.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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