Kastellet in Dänemark

Dänemark begeistert mit seiner Hauptstadt Kopenhagen Jahr für Jahr zahlreiche Gäste. Zu Recht zählt Kopenhagen heute zu den schönsten Städten Europas. Durch ihre Lage auf der Insel Seeland wird sie in weiten Teilen durch die Ostsee geprägt. Kopenhagen ist reich an Sehenswürdigkeiten, die es lohnt zu entdecken. Viele davon sind heute in ganz Skandinavien bekannt. Die meisten Sehenswürdigkeiten von Kopenhagen lassen sich problemlos zu Fuß entdecken. In Nord-Kopenhagen trifft man auf das Kastellet in Dänemark. Im Jahr 1626 wurde auf dem Gelände eine Festung errichtet. Die Festung zeigte nach einem Angriff der Schweden 1658 so gravierende Mängel, dass sie schließlich umfangreich auf Geheiß von König Frederik III. erneuert wurde.

Entdeckungen am Kastellet in Dänemark

Bis heute bietet das Kastellet in Dänemark einen wichtigen Einblick in die Geschichte dieses Platzes. Das Kastellet wurde durch einen hohen Damm und einen tiefen Graben geprägt. Das Fort hatte nach dem Abschluss der erforderlichen Bauarbeiten die Form eines Fünfzacks und schaffte damit eines der wichtigsten Merkmale der Zitadelle. Das Kastellet wurde im 19. Jahrhundert teilweise zerstört. Nach den Schäden entschied man sich abermals für den Wiederaufbau. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Kastellet von deutschen Besatzern als Hauptquartier genutzt. Mittlerweile befindet sich in den Räumlichkeiten des Gebäudes das dänische Militär.

Besonderheiten vom Kastellet in Dänemark

Obwohl das Kastellet in Dänemark heute von dem dänischen Militär genutzt wird, ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Während des 19. Jahrhunderts wurde das Kastellet zeitweise auch als Gefängnis genutzt. Sämtliche Zellen waren dabei zur Kirche hin ausgerichtet. In den Wänden befanden sich kleine Gucklöcher. Dadurch wurde es den Insassen ermöglicht, indirekt an den Gottesdiensten teilzunehmen, ohne dass sie dabei von den Kirchgängern bemerkt wurden. Nicht weit vom Kastellet entfernt liegt die Sankt Albans Kirke, die zu den bekanntesten Gotteshäusern in Nord-Kopenhagen gehört. In Nord-Kopenhagen trifft man auch auf die Kleine Meerjungfrau.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
Dieser Beitrag wurde unter Dänemark, Skandinavien abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *