Felsenkirche in Finnland

Finnland beheimatet eine Vielzahl von interessanten Bauwerken, von denen einige weit über die Grenzen von Skandinavien hinaus bekannt sind. Zahlreiche Bauwerke stammen aus den vergangenen Jahrhunderten. Noch immer sind sie wichtige Reminiszenzen an die Vergangenheit. Ein Kleinod alter Architektur ist die finnische Hauptstadt Helsinki. Hier befindet sich auch die Felsenkirche in Finnland. Die Felsenkirche liegt nicht weit von der Finlandia-Halle und dem Stadtmuseum entfernt und lässt sich problemlos zu Fuß erreichen. Die unterirdische Felsenkirche liegt nur wenig hundert Meter von dem Nationalmuseum entfernt. Sie ist überkuppelt und bei den Einheimischen als Temppeliaukion Kirko bekannt. Errichtet wurde die beeindruckende Kirche zwischen 1961 und 1969. Ihr Bau erfolgte nach den Entwürfen der Brüder Timo und Tuomo Suomalainen.

Besonderheiten der Felsenkirche in Finnland

Während des Baus wurde die Felsenkirche in Finnland in Granitgrund gesprengt. Heute handelt es sich bei ihr um eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Helsinki. Zugleich gilt sie aber auch als hervorragendes Beispiel für den architektonischen Expressionismus in den1960er Jahren. Hervorstechend sind die Wände der Felsenkirche in Finnland. Sie sind fünf bis acht Meter hoch und bestehen aus unbehauenem, nackten Fels. Die Felsenkirche verfügt über eine Kuppel aus Kupferplatten und verglasten Betonrippen. Durch sie fällt Licht in das Gotteshaus der finnischen Hauptstadt. Mit der Felsenkirche in Finnland präsentiert sich eine einzigartige Grottenkirche.

Besuch der Felsenkirche in Finnland

Die Felsenkirche in Finnland erreicht mit ihrer Kuppelspitze eine Höhe von bis zu 13 Metern. Heute wird sie unter anderem als Konzertsaal in Helsinki genutzt. Nicht weit von der Felsenkirche entfernt befindet sich die bekannte Finlandia-Halle. Sie liegt am Südufer der Töölo-Bucht und wurde mit weißem Carrara-Marmor verkleidet. Die Finlandia-Halle wurde zwischen 1962 und 1971 errichtet. Für den Entwurf war der bekannte finnische Architekt Alvar Aalto verantwortlich. Sehenswert ist auch das Opernhaus von Helsinki. Von der gegenüberliegenden Seite der Bucht ähnelt das Opernhaus einem Luxusdampfer, der im Hafen von Helsinki vor Anker liegt.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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