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Pearyland in Grönland
Von Nancy Fischer | 25.Juni 2011
Grönland beeindruckt seine Gäste mit einer faszinierenden Natur und einer Landschaft, die ihres Gleichen sucht. Bis heute sind weite Teile der größten Insel der Welt unberührt und haben sich ihre Ursprünge bewahren können. Weit über die Grenzen von Skandinavien hinaus sind einzelne Regionen des Eilandes bekannt. Eine davon ist Pearyland in Grönland. Die Halbinsel Pearyland liegt im Norden von Grönland und erstreckt sich zwischen dem Victoria-Fjord und dem Independence-Fjord. Nach Norden ragt sie in den Arktischen Ozean. Im Westen wird die Halbinsel von der Lincolnsee und im Osten von der Wandelsee begrenzt. Einst wurde Pearyland nach dem bekannten Polarforscher Robert Edwin Peary benannt. Ausgehend vom Nordpol erreicht man die Halbinsel in 750 km.
Besonderheiten von Pearyland in Grönland
Pearyland in Grönland beheimatet mit dem Kap Morris Jesup den nördlichsten Punkt des grönländischen Festlandes. Weiter nördlich erstrecken sich lediglich die Kaffeklubben-Insel und Oodaaq. Einst vermutete man, dass es sich bei Pearyland um eine Insel handelt. Forscher nahmen an, dass zwischen dem Victoria-Fjord und dem Independence-Fjord mit dem Peary Channel eine Verbindung bestand. Im Osten von Pearyland in Grönland erstreckt sich der Frederick-E.-Hyde Fjord. Er hat eine Länge von 150 km und teilt die Halbinsel in das nördliche und das südliche Pearyland. Entlang der Küste finden sich zahlreiche Fjorde, die das Bild prägen. Zu ihnen gehört auch der J.-P.-Koch-Fjord.
Entdeckungen auf Pearyland in Grönland
Die Halbinsel Pearyland erstreckt sich in Grönland über eine Gesamtfläche von 57.000 km² und misst in Nord-Süd-Richtung eine Distanz von 200 km. Bis heute wird die beeindruckende Halbinsel nicht von dem grönländischen Eisschild bedeckt. Im Westen von Pearyland präsentiert sich jedoch die Hans-Tausen-Eiskappe. Sie hat eine Dicke von 344 m. In der Nähe finden sich weitere Eismassen. Pearyland wird von einer bergigen Landschaft geprägt. In den Gebirgszügen Roosevelt Range und H H. Benedict Range erreichen die bergigen Züge Höhen von bis zu 1.950 m.
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