Jakobshavn Isbrae in Grönland

Grönland wird in weiten Teilen durch Gletscher verschiedenster Art geprägt. Sie dominieren viele Regionen der größten Insel der Welt, sind zugleich aber auch beliebte Ausflugsziele von Besuchern. Zu eben diesen gehört auch der Jakobshavn Isbrae in Grönland. Er ist auch als Sermeq Kujalleq bekannt. Der Jakobshavn Isbrae liegt in der Nähe von dem Ilulissat Gletscher. Weltweit hat er sich als Gletscher auf Grönland einen Namen machen können. So handelt es sich bei dem Jakobshavn Isbrae, der an der Westküste von Grönland gelegen ist, um den schnellsten Gletscher der Welt. Pro Tag schiebt sich sein Eis mit Geschwindigkeiten zwischen 16 und 35 Metern ins Meer.

Besonderheiten vom Jakobshavn Isbrae in Grönland

Dem Jakobshavn Isbrae muss auf Grönland eine besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden. Durch ihn wird ein nicht zu unterschätzender Teil der grönländischen Massenbalance dargestellt. Nach Angaben der NASA vereinigt der Jakobshavn Isbrae auf sich rund 6,5 Prozent der gesamten Eismasse. Pro Jahr lösen sich so viele Eisberge von seiner Gletscherzunge ab, sodass sie gemeinsam eine Summe von bis zu 35 Milliarden Tonnen bilden. Damit handelt es sich bei dem Jakobshavn Isbrae um den Gletscher auf der Nordhalbkugel, der am meisten kalbt. Einzelne Eisberge des Gletschers können eine Länge von mehreren Kilometern und eine Höhe von bis zu einem Kilometer haben.

Besuch vom Jakobshavn Isbrae in Grönland

Vor allem aufgrund seiner  Eckdaten ist der Jakobshavn Isbrae in Grönland heute in ganz Skandinavien bekannt. Aufgrund der weltweiten Gletscherschmelze zieht sich der Jakobshavn Isbrae bereits seit mindestens 1850 zurück. Es ist die Folge der globalen Erderwärmung in der Arktis. Seine Schmelzrate beschleunigte sich vor allem zwischen 2001 und 2003 deutlich. Erst 2004 ist sie wieder zurückgegangen. Bis heute hat der Jakobshavn Isbrae eine Dynamik, die kaum berechenbar ist. Seit Jahren gehört der Gletscher zu den bekanntesten Zielen von Touristen. Allein 2008 wurde der Jakobshavn Isbrae von rund 20.000 Menschen besucht.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
Dieser Beitrag wurde unter Grönland, Skandinavien abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *