Frammuseet in Norwegen

Norwegen ist reich an interessanten Zielen, die es lohnt zu entdecken. Viele davon erinnern an die Geschichte des Landes, einzelne widmen sich modernen Zügen. Bekannt für seine zahlreichen Museen und Ausflugsziele ist die Hauptstadt Oslo. Insbesondere Bygdoy ist ein beliebtes Ziel, das in ganz Skandinavien bekannt ist. Hier findet sich auch das Frammuseet in Norwegen. Es widmet sich der Fram, einem alten Segelschiff. Kein anderes Segelschiff konnte weiter in Richtung Norden und Süden vordringen als das Polarschiff Fram. Das Polarschiff wurde von Fridtjof Nansen, Roald Amundsen und Otto Sverdrup genutzt. Sie bestritten mit der Fram insgesamt drei Arktis- und Antarktis-Expeditionen. Im Jahr 1911 hisste Roald Amundsen auf der dritten Expedition als erster Mensch am Südpol eine Flagge.

Besonderheiten vom Frammuseet in Norwegen

Noch heute kann man die Reisen der Fram im Frammuseet in Norwegen verfolgen. Der Schoner wurde einst durch den Schiffsbauingenieur Colin Archer erbaut und war speziell gegen Schäden durch Packeis gerüstet. Das Schiff wurde während seiner ersten Fahrt mit Nansens Expedition auf 78° 50° nördlicher Breite vom Eis eingeschlossen. Die Fram konnte sich dank ihres flachen Rumpfes auf die Eisschollen schieben. Dort überstand es den Winter unversehrt. Heute ist die Fram in ganz Norwegen bekannt. Als überaus seetüchtig erwies sich die Fram aber auch bei der historischen Expedition von Amundsen, die ins stürmische Antarktismeer führte.

Entdeckungen im Frammuseet in Norwegen

Gegründet wurde das Frammuseet in Norwegen im Jahr 1936. Der Mittelpunkt des Museums ist das restaurierte Schiff. Heute können sich Besucher im Frammuseet über die verschiedene Bestandteile der Expeditionsausrüstung informieren. Darüber hinaus zeigt das Frammuseet in Norwegen zahlreiche Büsten, Fotografien und Gemälde der Polarforscher. Direkt vor dem Museum trifft man auf ein weiteres Highlight. Hier befindet sich das erste Polarschiff des Forschers Amundsen. Die Gjoa kann während eines Besuchs in Norwegen mit all ihren Ecken und Kanten besichtigt werden.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
Dieser Beitrag wurde unter Norwegen, Skandinavien abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *