Öxará in Island

Island ist reich an Gewässern und schafft mit diesen ein beeindruckendes Landschaftsbild. Viele Gewässer haben sich über Jahre hinweg zu gern gesehenen Zielen der Insel entwickeln können, andere genießen hingegen kaum Aufmerksamkeit. Am bekanntesten sind die Seen und Flüsse, die in den Nationalparks in Island zu finden sind. Hier zeigt sich das Land von einer Seite, die weit über die Grenzen von Skandinavien hinaus mit Island verbunden wird. Einer der wohl bekanntesten Flüsse ist die Öxará in Island. Sie findet sich in der Region Pingvellir und kann am einfachsten durch die Almannagjá erreicht werden. Ausgehend von der Almannagjá überquert man die Öxará über eine Brücke.

Geschichte der Öxará in Island

Schon früh begann man damit an der Öxará in Island Hand anzulegen. Bereits während der Zeit des alten Freistaats wurde eine künstliche Umleitung des Flusses gelegt. Durch die Umleitung wollte man bei den zahlreichen Versammlungen eine bessere Wassersversorgung sicherstellen. Im Vergleich zu dem künstlichen Verlauf fand sich das natürliche Flussbett der Öxará weiter im Norden. Ausgehend von der Brücke hat man einen wunderschönen Blick auf den Verlauf der Öxará in Island. Doch der Fluss hat auch dunkle Seiten. Eine davon ist das tiefe Becken im Wasserlauf. Dieses ging als Drekkingarhylur in die Geschichte ein.

Besonderheiten der Öxará in Island

Das Drekkingarhylur der Öxará in Island wurde lange als Ertränkungspfuhl genutzt. Als solches war es vornehmlich den Ehebrecherinnen vorbehalten. Sie erlebten über Jahre hinweg die dunkle Seite der Öxará. Sehr sehenswert ist ein Besuch vom Öxaráfoss in Island. Bei dem Wasserfall stürzt sich die Öxará in die Almannagjá. Weiter nördlich trifft man auf einen guten Weg. Er führt auf die Felsen hinaus und bietet auf diesen einen wundervollen Blick auf diese Umgebung von Island. In ihrem Verlauf gibt es immer wieder Stellen, an denen die Öxará breit und ebenso auch behäbig wird.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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