Nationalblume auf Grönland

Grönland wird von einem extremen Klima geprägt, das das Leben seit jeher zu einem besonderen Abenteuer macht. Doch nicht nur Menschen und Tiere haben sich mit den extremen klimatischen Bedingungen arrangiert. Auch die Pflanzen auf Grönland haben sich an diese Gegebenheiten angepasst. Über Jahrhunderte hinweg haben sie sich einen Lebensraum erschlossen, der fernab von einfachen Eigenschaften liegt. Viele Pflanzen kommen auch in anderen Gefilden in Skandinavien vor, andere haben sich zu einem Synonym für Grönland entwickelt. Dazu gehört auch die Nationalblume auf Grönland. Bei den Inuit ist sie als Niviarsiaq bekannt. Das großblumige Weideröschen ist schmalblättrig und überwiegend an Stellen zu finden, an denen der Boden sandig und steinig ist.

Besonderheiten der Nationalblume auf Grönland

Das Weideröschen trifft man auf Grönland in sehr unterschiedlichen Regionen der Insel. Wie bei den anderen Pflanzen beschränkt sich auch bei ihr die Blütezeit auf wenige Wochen. Der Sommer auf Grönland ist sehr kurz, sodass innerhalb weniger Wochen die Flora explodiert. In dieser Zeit präsentiert sie sich in einer unverwechselbaren Farbenpracht, die schöner und aufregender kaum sein könnte. Viele Pflanzen zeigen sich auf Grönland während des kurzen Sommers mit einer unverwechselbaren Farbenpracht. Der Erdboden am Fjell ist häufig nicht mehr zu erkennen. Er wird von einer Auflage aus Moosen und Flechten bedeckt.

Pflanzenwelt auf Grönland

Abgesehen von der Nationalblume haben sich weitere Pflanzen auf Grönland mit den extremen Bedingungen arrangiert. Allen voran müssen dabei krautige und struppige Pflanzen genannt werden, die vor allem in den Gefilden vorkommen, die mit Moosen bedeckt sind. Die Pflanzen wachsen auf Grönland sehr dicht beieinander. Dadurch bilden sie ein gemeinsames Mikroklima. Auf Grönland werden die Bergmoore, in denen zahlreiche Torfmoose angesiedelt sind, häufig als Weiberbauch bezeichnet. Typisch für die größte Insel der Welt ist auch das Wollgras, das in vielen Regionen angesiedelt ist. Es kommt überwiegend in den feuchten Gebieten der Tundra vor, ist aber auch an Seeufern angesiedelt.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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