Stortinget in Norwegen

Norwegen bietet seinen Gästen eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, die schöner und außergewöhnlicher kaum sein könnten. Viele stammen aus den vergangenen Jahrhunderten, andere haben sich erst in jüngster Vergangenheit einen Namen machen können. Einige der schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes finden sich in Oslo. Dazu gehört auch Stortinget in Norwegen. Stortinget liegt in der Karl Johans Gate und präsentiert sich als Sitz der norwegischen Nationalversammlung. Das Parlamentsgebäude zeigt sich seinen Gästen noch heute als beeindruckendes Bauwerk, das an Größe und Details kaum zu übertreffen ist. Entworfen wurde Stortinget von dem schwedischen Architekten Emil Victor Langlet. Er erhielt erst nach einer langen und ebenso bitteren Debatte den Auftrag zur Gestaltung von Stortinget.

Geschichte vom Stortinget in Norwegen

Heute ist das Stortinget in Norwegen vor allem aufgrund seiner Funktion in ganz Skandinavien bekannt. Im Jahr 1861 konnte der Grundstein für den Bau des Parlamentsgebäudes gelegt werden. Das erste Mal tagte das Parlament im eigenen Gebäude im Jahr 1866. Zu den Besonderheiten vom Stortinget gehört der gelbe Ziegel. Er wurde in Verbindung mit einem rötlichen Fundament eingesetzt. Durch diese Kombination zeigt sich das Stortinget in Oslo mit einem doch recht beeindruckenden norwegisch-italienischen Stilmix. In der Vergangenheit wurde das Stortinget mehrfach erweitert. Zugleich kam es immer wieder zu Rekonstruktionen. Nach 1950 entstand so auch der Flügel an der Akersgata.

Besonderheiten vom Stortinget in Norwegen

Zahlreiche Besonderheiten vom Stortinget in Norwegen befinden sich jedoch im Inneren. So ähnelt der Sitzungssaal, der insgesamt Platz für 165 Parlamentsmitglieder bietet, einem gigantischen Amphitheater. Über dem Sprechersitz hängt Oscar Wegelands Bild. Es zeigt die Eidsvoll-Versammlung im Jahr 1816. Im Stortinget finden sich zahlreiche Werke von bekannten Malern. So hat Else Hagen unter anderem den Treppenaufgang mit eigenen Werken verziert. Im zentralen Saal trifft man auf einen Gobelin, der aus den Händen von Karen Holtsmark stammt. Die Skulpturen im Treppenhaus wurden hingegen von Nils Flaksted geschaffen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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