Gamla Uppsala in Schweden

Schweden ist ein beeindruckendes Land, das noch heute an vielen Orten an die eigene Geschichte erinnert. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche historische Epochen mit dem richtigen Bewusstsein aufgearbeitet. Auf diesem Weg entstanden in Schweden Ausflugsziele, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Eines ist sicherlich Gamla Uppsala in Schweden. Bekannt ist Gamla Uppsala vor allem für die alte Kirche, die die frühgeschichtliche Stätte zu einem Highlight macht. Sie befindet sich nördlich von Uppsala und wird heute zu einer der wichtigsten frühgeschichtlichen Stätten des Landes gezählt. Neben der alten Kirche umfasst Gamla Uppsala insgesamt drei Königshügel. In ihnen sollen der Sage nach die drei Svear-Herrscher Aun, Egil und Adils begraben wurden sein.

Besonderheiten von Gamla Uppsala in Schweden

Über die genauen Abläufe in Gamla Uppsala ist man sich in Skandinavien bis heute uneinig. Allerdings ist mittlerweile bekannt, sich hier über lange Zeit hinweg sowohl das geistliche als auch das politische Zentrum vom schwedischen Reich befand. Im 11.Jahrhundert berichtete Adam von Bremen im heutigen Gamla Uppsala von einem heidnischen Kultplatz. An ihm sollen die Götter Thor, Frey und Odin geehrt worden sein. Im Abstand von neun Jahren brachte man den Göttern an dieser Stelle Opfer dar. Christen- und Heidentum existieren in Uppsala bis zum 11. Jahrhundert Seite an Seite.

Geschichte von Gamla Uppsala in Schweden

Erst Mitte des 12. Jahrhunderts wurde Uppsala schließlich vollständig christianisiert. Der schwedische Erzbischof residierte ab 1164 in Gamla Uppsala. Heute sind von der Kirche, die zu den wichtigsten Merkmalen von Gamla Uppsala gehört, nur noch wenige Teile erhalten geblieben. Dazu gehören der Chor, die Apsis und das Mittelschiff. Große Teile des einst so imposanten Doms von Gamla Uppsala wurden 1245 bei einem Großbrand zerstört. Nur wenige Jahre residierte der Bischof in Gamla Uppsala. Es war schließlich im Jahr 1273 als er in das heutige Uppsala umzog.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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