Sala in Schweden

Schweden ist reich an Orten, die geschichtsträchtiger kaum sein könnten. Sie laden ein zu einem Streifzug durch die vergangenen Jahrhunderte und ermöglichen einen Blick in bereits vergessenen Epochen. Zu ihnen gehört auch Sala in Schweden. Sala beheimatet heute rund 21.100 Einwohner und liegt im Västmanlands län. Im Jahre 1624 bekam der Ort die Stadtprivilegien. Von da an gewann sie sukzessive an Bedeutung. Dabei ist es vor allem die Silbergrube von Sala, die Anerkennung fand. Durch sie erlangte die Stadt sogar überregionalen Ruhm. Das Erz, das in der Silbergrube von Sala gefördert wurde, war eines der besten der Welt.

Die Geschichte von Sala in Schweden

Noch heute wird Sala in Schweden überwiegend mit dem Silberabbau in Verbindung gebracht. Mit diesem begann man Ende des 15. Jahrhunderts. Die Grube, in der das silberhaltige Erz abgebaut wurde, gehört noch heute zu den Anziehungspunkten von Sala. Ihr tiefster Punkt befindet sich am König-Karl-XI.-Schacht. Er beträgt 318,6 m. Überaus bekannt ist aber auch der Königin-Christina-Schacht, der 257 m tief ist. In den Jahren von 1501 bis 1570 erlebte Sala seine Blütezeit. Das Silberaufkommen der Stadt belief sich auf rund 200.000 kg. Im Jahr 1908 musste schließlich die alte Grube von Sala stillgelegt werden. Während des Sommers kann sie von Urlaubern besichtigt werden.

Sehenswürdigkeiten von Sala in Schweden

Aufgrund des Silberabbaus ist Sala in Schweden in ganz Skandinavien bekannt. Sehenswert ist vor allem das Gruvbyn. Das Grubendorf von Sala zeigt noch heute, wie schwer und zugleich anstrengend der Grubenbetrieb ohne technische Hilfsmittel war. Zu dem Dorf gehört auch eine Anzahl von Wirtshäusern, die während des Aufenthalts genutzt werden kann. Zugleich lohnt sich ein Besuch von Väsby Kungsgård. Der alte Königshof soll bereits zu der Zeit von König Magnus Ladulås vorhanden gewesen sein. Ein Kilometer von Sala entfernt befindet sich zudem eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. 9 km von der Stadt entfernt trifft man auf Kumla mit einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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