Marmorkirken in Dänemark

Dänemark ist reich an alten Bauwerken, die während eines Urlaubs entdeckt werden können. Die meisten befinden sich in den bekannten Städten des Landes. Andere liegen abseits dieser in den ländlichen Gefilden. Zahlreiche Bauwerke und ein aufregendes Stadtbild prägen noch heute die Hauptstadt Kopenhagen. Sie ist das bekannteste Reiseziel in Dänemark und bietet mir ihren unzähligen Sehenswürdigkeiten Abwechslung und Facettenreichtum. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Kopenhagen ist die Marmorkirken in Dänemark. Auch bekannt als Frederikskirken präsentiert sie sich ihren Gästen in Nord-Kopenhagen. Aufgrund ihrer Architektur erinnert die Marmorkirken viele Besucher an den Petersdom in Rom.

Historisches der Marmorkirken in Dänemark

Die Marmorkirken in Dänemark ist heute wie viele andere Bauwerke in ganz Skandinavien bekannt. Dabei blickt sie noch immer auf eine lange und zugleich abwechslungsreiche Geschichte zurück. Erbaut wurde die Marmorkirken durch Nicolai Eigtved. Er benannte sie nach Frederik V.. Frederik V. ließ anlässlich des 300. Jubiläums seiner Familie in Kopenhagen ein neues Stadtviertel errichten und nannte es Frederiksstaden. Die Marmorkirken findet sich noch heute in diesem Viertel und bildet dessen Kernstück. Bei dem Bau kam es immer wieder zu Problemen. So wollte man die Marmorkirken zu Beginn mit Marmor errichten, der aus Norwegen importiert werden sollte.

Besonderheiten der Marmorkirken in Dänemark

Während man 1749 damit begann den Marmor aus Norwegen nach Dänemark zu importieren, bemerkte man schnell, dass dieses Bauvorhaben die finanziellen Möglichkeiten der dänischen Schatzkammer sprengen würde. Aus diesem Grund stoppte man das Bauvorhaben bereits im Jahr 1770. Ein Jahrhundert später wurde die Marmorkirken schließlich mit einheimischem Marmor vollendet. Noch heute ist die Kuppel das auffälligste Merkmal der Marmorkirken. Sie gehört zu den größten ihrer Art in Europa. Besucher haben die Möglichkeit die Spitze des Glockenturms zu erkunden. Hierfür müssen sie 260 Stufen in die Höhe steigen. Von der Spitze des Glockenturms hat man einen besonderen Blick auf Kopenhagen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
Dieser Beitrag wurde unter Dänemark, Skandinavien abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Marmorkirken in Dänemark

  1. Pingback: Rundetårn in Dänemark | Skandinavien: Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, Grönland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *