Köping in Schweden

Schweden beheimatet eine Vielzahl von Städten, die noch heute den Sprung in die Vergangenheit ermöglichen. Mit dem richtigen Bewusstsein gegenüber Traditionen und der Liebe zum Detail erhalten die Einheimischen die Reminiszenzen aufrecht, die für die Geschichte der eigenen Heimat von Bedeutung sind. So kann man sich in vielen Städten in Schweden auf einen Streifzug durch die Jahrhunderte begeben. Ein wirklich sehenswertes Ziel ist Köping in Schweden. Die Stadt in Västmanlands län beheimatet rund 25.500 Einwohner und liegt direkt am Köpingfluss. Durch die Lage am westlichen Teil von Mälaren beheimatet Köping eine wunderschöne Umgebung, die durch ursprüngliche schwedische Natur geprägt wird.

Besonderheiten von Köping in Schweden

Köping in Schweden ist weit heute weit über die Grenzen von Skandinavien hinaus bekannt. Die kleine Stadt war schon früh ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel und den Verkehr der Region. Im Mittelalter präsentierte sich mit Köping einer der wichtigsten Verschiffungshäfen. Als Bischofssitz Kaupinga wurde Köping erstmals zu Beginn des 12. Jahrhunderts erwähnt. Ende des 14. Jahrhunderts begann man mit dem Bau der Festung Köpinghus, die die Stadt vor Angreifern schützen sollte. Bereits während des Engelbrektschen Freiheitskrieges wurde die Festung dem Erdboden gleichgemacht. Sten Sture bewilligte im Jahr 1474 Köping die erforderlichen und wichtigen Stadtrechte. Im Jahr 1889 wurde die Stadt von einem verheerenden Brand heimgesucht, der sehr deutlich seine Spuren hinterließ.

Sehenswürdigkeiten von Köping in Schweden

Der verheerende Brand in der Geschichte von Köping verschonte die Altstadt, sodass zahlreiche alte Bauten bis heute am Leben erhalten werden konnten. Noch heute finden sich in der schwedischen Stadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die interessant und bedeutend zugleich sind. Allen voran handelt es sich um die Kirche, die zu den Wahrzeichen von Köping gehört. Sie wurde bereits im Mittelalter errichtet. Durch Nicodemus Tessin d.J. wurde sie zu Beginn es 17. Jahrhunderts umfangreich ausgebaut. Sehenswert ist auch der Prostgården. Mit ihm präsentiert sich die Propstei der Stadt, deren älteste Teile aus den Anfängen des 17. Jahrhunderts stammen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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