Kap Alexander auf Grönland

Grönlands Weite ist beeindruckend und magisch zugleich. Sie ist es, die die Insel zum überaus beliebten Ziel auf internationaler Ebene macht. Heute finden sich auf Grönland zahlreiche Punkte, die es lohnt zu entdecken. Allen voran handelt es sich um Kap Alexander. Bei den Einheimischen ist Kap Alexander auch als Ullersuaq bekannt. Mit ihm präsentiert sich der westlichste Punkt Grönlands. Das Kap Alexander liegt am Westende der bekannten Hayes-Halbinsel und gehört zu der Qaasuitsup Kommunia. Von Qaanaaq ist Kap Alexander rund 250 km entfernt.

Besuch vom Kap Alexander

Heute zählt Kap Alexander zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Grönland. Dabei ist es vor allem die Umgebung, die die zahlreichen Besucher begeistert. So befand sich nördlich des Kaps einst die Siedlung Etah. Bis zum Jahr 1950 handelte es sich bei ihr um die nördlichste, natürliche Siedlung der Welt. Das Hinterland vom Kap Alexander wird durch den Dodge- und Stormgletscher geprägt. Mit dem gegenüber liegenden Kap Isabella bildet das Kap Alexander auf Grönland den Eingang von der Baffin Bay in den Smithsund. An dieser Stelle ist er rund 50 km breit. Im Jahr 1818 wurden die beiden Kaps durch John Ross nach seinen Schiffen benannt.

Die Umgebung von Kap Alexander

Viele begeistert vor allem die Umgebung vom Kap Alexander, die zu den schönsten Regionen auf Grönland gehört. Die Hayes-Halbinsel, die auch als Hayes Havo bekannt ist, ist rund 100 km lang. Durch sie wird die  Kane Basin von der Baffin Bay getrennt. Bei der Kane Basin handelt es sich um einen Teil der legendären Nares-Straße. Geprägt wird die Hayes-Halbinsel durch den Inglefield Fjord. Der Fjord teilt die Halbinsel in zwei gleich große Teile und hinterlässt zugleich ein beeindruckendes Bild.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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