Borgarfjördur in Island

Island beheimatet zahlreiche kleine Orte, die reich an Besonderheiten sind. Sie sind sich ihren Traditionen treu geblieben und ermöglichen noch heute oft einen Blick in die Vergangenheit. Zu diesen Orten gehört auch Borgarfjördur in Island. Auch bekannt als Bakkagerdi liegt der Ort im Osten von Island an den beliebten Ostfjorden. Heute beheimatet er gerade einmal 100 Einwohner. Borgarfjördur gehört zu Recht zu den schönsten Trekkinggebieten in Island. Dafür sind vor allem die wilde Bergwelt und die beeindruckende Küste verantwortlich. Doch nicht nur aufgrund seiner Landschaft hat sich Borgarfjördur einen Namen machen können. Noch heute wanken um den Ort zahlreiche alte Legenden und Sagen.

Besonderheiten von Borgarfjördur in Island

In ganz Island und Skandinavien ist Borgarfjördur für die zahlreichen Elfe und Trolle bekannt, die hier leben sollen. Dabei kann man in dem Ort auch auf die Elfenkönigin treffen. Sie soll in Álfaborg leben. Als Borgarfjördur wird vor allem der östlichste der Ostfjorde bezeichnet. Er ist besonders kurz und breit, ist aber auch weiterhin unspektakulärer als die anderen Fjorde in der Region von Island. Auch wenn Borgarfjördur als Fjord nur wenig Besonderes zu bieten hat, lohnt sich ein Besuch des Fjordes, denn das Umland ist umso beeindruckender. So verläuft an dieser Stelle die natürliche Grenze zwischen den dunklen Basaltbergen im Westen und den leuchtenden Liparitbergen im Osten.

In Borgarfjördur in Island Einsamkeit erleben

Noch heute präsentiert sich Borgarfjördur in Island als ein sehr einfacher Ort, der an den eigenen Traditionen festhält. Wer während einer Island Reise Einsamkeit sucht, wird sie in dieser Region zweifelsohne finden. Die gesamte Region bietet sich für Vogelbeobachtungen an. Dabei ist der legendäre Hafnarhólm ideal. Im Juni und Juli bieten sich von dem Punkt Beobachtungsmöglichkeiten für Möwen, Eiderenten und Papageientaucher. Neben Álfaborg lohnt sich bei einem Aufenthalt in Borgarfjördur der Besuch von Bakkagerdiskirkja. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1901. Architektonisch zeigt sie kaum Besonderheiten, im Inneren befindet sich jedoch ein Altarbild von Johannes Sveinsson Kjarvel.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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