Seydisfjördur – das Eingangstor zu Island

Island entwickelte sich erst in den letzten Jahren zu einem beliebten Ziel im europäischen Tourismus. Nichts desto trotz ist die Nordatlantikinsel mit ihren zahlreichen rauen Zügen heute ein Paradies der besonderen Art. Eines der bekanntesten Eingangstore zu der Insel ist Seydisfjördur in Island. Mit nur 700 Einwohnern ist Seydisfjördur nicht mehr als ein kleiner Ort im Osten der Insel. Für diejenigen, die mit dem Schiff nach Island reisen, ist er jedoch der erste Eindruck der Nordatlantikinsel. Es ist vor allem der lange Fjord, der die Menschen begeistert und fasziniert. Er wird von zahlreichen grünen Hängen gesäumt, die von den vielfach gestuften Schichten aus Basalt und Schlacke gesäumt werden.

Der Ort Seydisfjördur in Island

Bereits auf den ersten Blick gleicht Seydisfjördur in Island einem Ort aus dem Bilderbuch. Es sind vor allem die zahlreichen bunten Häuser, die das Ortsbild prägen. Noch während des Sommers sind die Gipfel, die sich im Hintergrund erheben, mit Schnee bedeckt und zeichnen einen Kontrast, der unvergleichbar ist. Fast immer ist Seydisfjördur ein beschaulicher Ort. Nur an den Tagen, an denen die Fähre ablegt, ist der Ort nahezu ausgebucht. Doch auch nach der Ankunft des Schiffes herrscht in den Straßen geschäftige Betriebsamkeit. Obwohl Seydisfjördur über ein wunderschönes Ortsbild verfügt, genießt der Ort bis heute nur wenig Aufmerksamkeit bei seinen Gästen.

Sehenswertes in Seydisfjördur

Seine Existenz verdankt Seydisfjördur in Island in erster Linie dem Heringsboom zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Bis heute beheimatet der Ort nur wenige Sehenswürdigkeiten. Zu ihnen gehört vor allem das Technische Museum. Es liegt in der Hafnargata 44 und widmet sich der Geschichte und letztlich auch der Entwicklung der Telegrafie und Medizin. Bereits aus der Ferne sticht die hellblaue Kirche von Seydisfjördur ins Auge. Sie ist das wohl bekannteste Bauwerk des Ortes und greift Züge auf, die idyllischer kaum sein könnten. Während des Sommers finden an jedem Mittwochabend Konzerte in der Kirche statt.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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