Kuannersuit in Grönland

Grönland ist bis heute ein Ziel, das vor allem die zahlreichen Abenteurer und Individualisten in den Bann ziehen kann. Die größte Insel der Welt präsentiert sich ihren Gästen noch heute mit zahlreichen Kontrasten, die abwechslungsreicher kaum sein könnten. In den letzten Jahren hat die Moderne auf Grönland Einzug gehalten und vielen Orten zu einem neuen Anstrich verholfen. Doch abseits dieser Orte trifft man noch heute auf die Ursprünge, die Grönland zu einer Perle auf internationaler Ebene machen. Eine der bekanntesten Regionen ist die Umgebung von Narsaq. In der Region kommen vor allem Naturfreunde auf ihre Kosten, die zwischen zahlreichen Wanderungen wählen können. Eine der schönsten Wanderungen führt zum Kuannersuit in Grönland.

Wanderung zum Kuannersuit in Grönland

Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Aktivliebhaber kommen bei einer Wanderung zum Kuannersuit in Grönland auf ihre Kosten. Der wirklich lohnenswerte Weg führt zu einem Ort, der in den vergangenen Jahren in vielerlei Hinsicht in Vergessenheit geraten ist. Am Kuannersuit wurde in den 1970er Jahren Uran entdeckt. Trotz der Entdeckung wurde der Abbau von Uran am Kvanefjeld unterlassen. Dafür entschied man sich nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus ökologischen Gründen. Noch heute findet sich die Mine in ihrem ursprünglichen Zustand. Der Weg, der zur Kuannersuit führt, ist befestigt und lässt sich somit überaus einfach bewältigen.

Streifzüge in der Umgebung der Kuannersuit

Doch nicht nur die Mine an sich ist eine Wanderung wert. Sehenswert ist ebenso der nahegelegene Berg, der mit einem Aufstieg auf rund 879 m verbunden ist. Auch wenn der Aufstieg nicht ganz einfach ist, wird man für ihn belohnt. Auf dem Gipfel des Berges finden sich zahlreiche seltene und vor allem auch schöne Gesteine. Bereits auf den ersten Blick fällt die Vegetationsarmut ins Auge. Sie lässt sich vor allem auf die radioaktive Strahlung des Urans zurückführen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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