Kotka in Finnland

Finnland begeistert mit seinen Städten jedes Jahr zahlreiche Besucher. Viele Städte des Landes haben sich den Charme der Vergangenheit bewahren können und ermöglichen so einen Blick in die Vergangenheit. Zu den bekanntesten Zielen gehört Kotka in Finnland. Gelegen im Süden des Landes beheimatet die Stadt heute rund 55.000 Einwohner. Mit Kotka präsentiert sich Urlauber eine moderne Hafen- und Industriestadt, die durch ein lebhaftes Treiben geprägt wird. Bereits in der Vergangenheit profitierte Kotka von der Lage an der Mündung des größten südfinnischen Flusses – dem Kymijoki. Schon früh entwickelte sie sich zu einem wichtigen finnischen Exporthafen und erlangte dadurch internationale Bekanntheit. Gern wird Kotka heute als die Stadt des Meeres bezeichnet.

Historie von Kotka in Finnland

Kotka in Finnland blickt auf eine lange und zugleich abwechslungsreiche Geschichte zurück. Durch den Frieden von Turku fiel Kotka im Jahr 1743 an Russland. Auf den vorgelagerten Inseln Varissaari und Kukouri ließen die Russen die beiden bekannten und strategisch wichtigen Festungen Kyminlinna und Ruotsinsalmi errichten. Mit den Festungen versuchten sie die wichtige Westgrenze zu schützen. Ein englischer Flottenverband zerstörte während des Krimkrieges die Festungsanlagen. Bereits im Mittelalter bildeten sich aufgrund der Lachsfischerei an dem bekannten Fluss wichtige Handelsplätze. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Hafen von Kotka angelegt.

Sehenswürdigkeiten von Kotka

Auch wenn Kotka in Finnland heute in erster Linie eine moderne Hafen- und Industriestadt ist, ist sie in jedem Fall einen Besuch wert. Dabei sind vor allem das neue Maretanium und die Fischerhütten der Zaren an den Kymijoki-Stromschnellen einen Besuch wert. Südlich des Marktplatzes von Kotka trifft man auf die bekannte Orthodoxe Kirche. Sie wurde im Jahr 1801 erbaut und gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt. Der Wasserturm bietet ebenso wie der bekannte Norska-Berg einen wunderschönen Blick auf die vorgelagerten Inseln. Bekannt ist Kotka heute auch für den Eisbrecher Tarmo. Bei ihm handelt es sich um den ältesten Eisbrecher der Welt.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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