Gunnbjorns Fjeld in Grönland

Grönland präsentiert sich seinen Gästen mit zahlreichen landschaftlichen Kontrasten, die einem besonderen Wechselspiel gleichkommen. Zu den Höhepunkten gehören die beeindruckenden Gebirge, die sich weit gen Himmel strecken und in der Vergangenheit immer wieder Abenteurer angelockt haben. Zu ihnen gehört auch der Gunnbjorns Fjeld in Grönland. Er ist der höchste Berg der Insel und ragt mit circa 3.694 m gen Himmel. Bis heute haben nur wenige Menschen den Weg zum Gipfel auf sich genommen. Der Gunnbjorns Fjeld ist ein Gipfel der bekannten Watkins Berge, die sich an der Ostküste der Insel befinden. Heute ist der Gunnbjorns Fjeld auch als Hvitserk bekannt.

Besonderheiten vom Gunnbjorns Fjeld in Grönland

Seit jeher ist der Gunnbjorns Fjeld ein Ziel von Abenteurern und Individualisten, doch nur wenige nehmen auch den Weg zum Gipfel auf sich. Er ist nicht nur der höchste Berg auf Grönland, sondern auch der Höchste, der sich nördlich vom Polarkreis befindet. Der beeindruckende Berg wurde nach dem Wikinger Gunnbjorn benannt. Er soll um 875 Grönland entdeckt haben. Erstmals wurde der Gunnbjorns Fjeld auf Grönland am 16. August des Jahres 1935 bestiegen. An dem Aufstieg waren unter anderem Augustine Cortauld und Jack Longland beteiligt.

Meilensteine auf dem Gunnbjorns Fjeld

Nach der Erstbesteigung im Jahr 1935 haben sich jahrzehntelang keine Abenteurer auf den Gipfel gewagt. Erst 1971 und 1987 folgten weitere Besteigungen, die sich dem Gipfel vom Gunnbjorns Fjeld widmeten. Der Grund für die wenigen Besteigungen ist seine Lage. Immerhin befindet sich der Gunnbjorns Fjeld in einem Gebiet, das äußert unzugänglich ist und zugleich circa 60 km von der Küste entfernt ist. Wer den Gunnbjorns Fjeld erreichen möchte, muss sich entweder mit der Anreise auf Skiern, dem Hundeschlitten oder im Helikopter zufriedengeben. Heute kann der Aufstieg zum Gunnbjorns Fjeld sowohl über den Süd- als auch über den Nordostgrat erfolgen. Ein Großteil der Besteigung kann als Skitour absolviert werden.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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