Grönland und die Kommune Qaanaaq

Grönland beheimatet als die größte Insel der Welt beeindruckende Distanzen, die für manch einen Urlaub zu den Highlights des Eilandes gehören. Obwohl die Moderne längst auf Grönland Einzug gehalten hat, hat sich die Insel ihre Ursprünge bis heute bewahren können. Dabei sind es vor allem die landschaftlichen Kontraste, die die Menschen begeistern. Die größte Kommune des Landes ist Qaanaaq in Grönland. Qaanaaq erstreckt sich über eine Fläche von 245.000 km² und hat demnach die Größe der einstigen BRD. Heute ist Qaanaaq ein beliebtes Ziel auf Grönland Reisen und hat sich als solches einen Namen machen können. Trotz der gigantischen Fläche leben hier nicht mehr als rund 900 Menschen.

Die Besonderheiten von Qaanaaq auf Grönland

Die meisten Einwohner der Kommune Qaanaaq leben in dem gleichnamigen Ort. Der Ort zählt heute rund 650 Einwohner. Bis heute zählen die Dörfer Morisuaq, Qeqertarsuaq, Savissivik und Qeqertat nur vergleichsweise wenig Menschen. Alle Dörfer liegen südlich von Qaanaaq und sind vom Tourismus bis heute weitestgehend unberührt geblieben. Ein wenig bekannter ist die Siedlung Siorapaluk. Sie liegt nördlich von Qaanaaq und ist aufgrund des Romans „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ bekannt geworden. Bekannt ist die Kommune auch für die Inughuit. Die Einheimischen der Region sprechen eine ganz eigene Sprache, die eng mit der Sprache der kanadischen Inuit verbunden ist.

Die Einheimischen von Qaanaaq

Noch heute trifft man in der Kommune Qaanaaq auf eine Einfachheit, die zweifelsohne ihres Gleichen sucht. Seit rund 130 Jahren hat in dieser Region keine Zuwanderung mehr stattgefunden und so leben die meisten Menschen sehr traditionell. Aufgrund der traditionellen Lebensweise wecken sie sehr viel Aufmerksamkeit bei den zahlreichen Forschern. Die meisten Menschen leben in Qaanaaq noch immer von der Jagd. Dabei konzentriert sich diese auf die zahlreichen Robben, die in diesen Gefilden heimisch sind. Das Leben in Qaanaaq wird von den harten Bedingungen geprägt, die viele Menschen zur Abwanderung motivieren.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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