Arnarstapi in Island

Island ist ein beeindruckendes Land, das bis heute in weiten Teilen die Kunst der Einfachheit bewahren konnte. Die bekanntesten Ziele sind die größeren Städte des Landes, die sich mit einem Spagat zwischen Moderne und Historie präsentieren. Sie beheimaten interessante Sehenswürdigkeiten und eine zeitgemäße Infrastruktur. Doch wer das ursprüngliche Island sucht, muss sich abseits der bekannten Wege begeben. Vor allem die kleinen Orte laden noch heute zu einer Zeitreise ein. Zu ihnen gehört auch Arnarstapi in Island. Arnarstapi ist ein kleiner Fischerort in der Nähe von Snaefellsnes. Es ist vor allem die Lage, die den Ort zu einer Perle der Nordatlantikinsel macht.

Besuch von Arnarstapi in Island

Bereits auf den ersten Blick begeistert die Umgebung von Arnarstapi in Island die wenigen Besucher, die den Weg zu dem Fischerort auf sich nehmen. Der Ort liegt auf einem grünen Plateau zwischen Steilküste und Snaefellsjökull. Durch die Lage auf dem Plateau bietet der Ort einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung. Dabei reicht der Blick gen Osten bis zu der geschwungenen Bucht Breidavik. Die Bucht verfügt über einen wunderschönen Sandstrand und ist somit vor allem bei den zahlreichen Erholungssuchenden beliebt. Beim Blick landeinwärts sticht vor allem der Berg Stapafell ins Auge. Er ragt 432 m gen Himmel und hat die Form eines Kegels.

Streifzüge durch Arnarstapi

Auch wenn Arnarstapi in Island nur ein kleiner Fischerort ist, lohnt sich ein Spaziergang durch die Straßen. Sehenswert ist vor allem der Hafen des Ortes, der einen malerischen Eindruck hinterlässt. Er liegt inmitten einer beeindruckenden Steilküste, die von zahlreichen Basaltklippen gesäumt wird. An den Klippen haben Wellen so lange ihre Kräfte gezeigt, bis ausschließlich Türme, Lochfelsen und Bögen erhalten blieben. In westlicher Richtung zieht sich die Steilküste bis zum bekannten Nachbarort Hellnar. Vor allem während des Sommers ist Arnarstapi einen Besuch wert, wenn die zahlreichen Seevögel auf den Klippen brüten.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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