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Klima auf Grönland
Von Nancy Fischer | 10.Dezember 2010
Grönland gehört bis heute zu den Reisezielen, die weitestgehend den Individualisten vorbehalten sind. Obwohl der Tourismus längst auf der größten Insel der Welt Einzug halten konnte, präsentiert er sich doch als sekundärer Faktor und beeinflusst die Ursprünglichkeit nicht. Bekannt ist Grönland vor allem für das Klima. Das Klima auf Grönland ist arktisch und geht mit einigen Extremen einher. Auch in den wärmsten Monaten lässt das Thermometer nur selten die Marke von 10 Grad Celsius hinter sich. Doch auch auf Grönland zeigen sich mit Blick auf das Klima regionale Unterschiede. Besonders große Unterschiede zeigen sich zwischen Nord- und Südgrönland. Aber auch zwischen den Küstengebieten bietet das Klima ganz eigene Charakterzüge.
Klimatische Besonderheiten auf Grönland
Südlich vom Polarkreis fallen die Temperaturen im Winter nur selten unter die Marke von minus 10 Grad Celsius. Ein anderes Bild zeigt sich in den Inlandregionen, im Norden und in Kangerlussuaq. Hier kann das Thermometer während des Winters ab und an minus 30° Celsius erreichen. Die Temperaturen werden auf Grönland meist wesentlich kälter empfunden als sie sind. Die Ursache dafür ist die niedrige Luftfeuchtigkeit. Während des Sommers sind die Temperaturen sehr stabil. Das hängt in erster Linie mit der intensiven Sonneneinstrahlung zusammen.
Highlights auf Grönland
Jede Jahreszeit auf Grönland hat ihren ganz besonderen Reiz zu bieten. Nördlich des Polarkreises sieht man im Sommer das Phänomen der Mitternachtssonne. In Nuuk scheint die Sonne im Sommer bis zu 20,5 Stunden. Hingegen weist Nanortalik gerade einmal 18,5 Stunden auf. Am besten lässt sich die Mitternachtssonne in Qaanaaq genießen. Hier scheint sie bis zu vier Monate lang.
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