Polarlicht in Finnland

Finnland begeistert mit einer beeindruckenden Natur, die zu wahrlich jeder Jahreszeit ihre Reize zu bieten hat. Während im Sommer die Mitternachtssonne das Land in ein atemberaubendes Licht taucht, ist es Winter das Polarlicht in Finnland, das für Begeisterung bei den Gästen sorgt. Die Polarlichter gehören zu den wohl beeindruckendsten Naturschauspielen der Welt. Zu seltenen Gelegenheiten lassen sie sich auch im Sommer erkennen. Doch gerade im Winter sind die Möglichkeiten optimal, um das Polarlicht in Finnland zu Gesicht zu bekommen. Auf der Nordhalbkugel sind sie auch als Aurora Borealis bekannt. Mit diesem Namen erinnert man noch heute an die römische Göttin der Morgenröte. Auf der Südhalbkugel wird das Polarlicht als Aurora Australis bezeichnet.

Polarlichter im Winter in Finnland

Die meisten Menschen, die im Winter den Weg nach Finnland auf sich nehmen, tun das aufgrund der beeindruckenden Polarlichter, die sich als ständig bewegte Muster dem menschlichen Auge präsentieren. Mal zeigt sich das Polarlicht in Form von einem leuchtenden Schleier, mal als Band, das am nächtlichen Firmament für ein Farbenspiel sorgt. Die Lichterscheinungen finden in einer Höhe von 100 bis 300 km statt. Dadurch können sie von mehreren Orten gleichzeitig beobachtet werden. In der Geschichte wurden die Polarlichter als Vorboten von Kriegen und Katastrophen angesehen. Heute weiß man, dass ihnen wissenschaftliche Aspekte zu Grunde liegen.

Die Entstehung vom Polarlicht

Seit Jahren ist bekannt, dass das Polarlicht durch eine Abfolge von astro- und geophysikalischen Vorgängen entsteht. Die Polarlichter entstehen immer dann, wenn die Partikularstrahlung, die durch die Sonne ausgesandt wird, auf die Erdatmosphäre trifft. In der Ionosphäre werden die Partikel in die Richtung der magentischen Pole geführt. Auf ihrem Weg treffen die Elektronen unter anderem auf Sauerstoff- und Stickstoffatome, die durch sie in Schwingungen versetzt werden. Aufgrund des Zusammenpralls kommt es zu einem Aufleuchten der Atome. Durch die Stickstoffatome entsteht ein eher rötliches Licht. Hingegen sorgen die Sauerstoffatome für blaue und grüne Polarlichter. Im Abstand von etwa 11 Jahren ist die Partikularstrahlung der Sonne so stark, dass man die Polarlichter auch abseits von Skandinavien zu Gesicht bekommt. So ist es möglich, dass man sie auch in den Gefilden von Süddeutschland beobachten kann.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
Dieser Beitrag wurde unter Finnland abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.