Öregrund in Schweden

Schweden beheimatet ein Wechselspiel zwischen kleinen und großen Orte. Nicht nur die kleinen Gemeinden, sondern auch die Städte des Landes haben sich bis heute die Mischung zwischen Moderne und Geschichte bewahren können und laden so zu einem Spaziergang durch die Jahrhunderte ein. Viele Gemeinden entwickelten sich in den vergangenen Jahren zu beliebten Ferienzielen. So auch Öregrund in Schweden. Mit Öregrund präsentiert sich eine charmante Hafenstadt, die historisch sehr eng mit der Schwesterstadt Östhammar verbunden ist. Es ist vor allem das charmante Flair, das Öregrund zu einem beliebten Ziel bei Urlaubern macht. Dabei reichen die Wurzeln des Ortes bis in das 15. Jahrhundert zurück.

Geschichte von Öregrund in Schweden

Im 15. Jahrhundert musste Öregrund hinsichtlich des Standortes verlagert werden. Aufgrund der Verlandung konnte der Hafen der Gemeinde nicht mehr richtig genutzt werden. Aus diesem Grund gründeten die Einheimischen auf der vorgelagerten Halbinsel das heute bekannte Öregrund. Damit haben sich die Einheimischen über Jahrhunderte hinweg einen entscheidenden Vorteil erarbeiten können. Neben der Fischerei erkannte der Eisenexport die gute Lage des Ortes und so entwickelte er sich zu einem der wichtigsten Handelszweige der Gemeinde. Die wichtigsten Hütten der Umgebung fanden in der Gemeinde ideale Transportmöglichkeiten über die Ostsee. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts konnte sich Öregrund schließlich als Seebad einen Namen machen und erlebte eine ähnliche Entwicklung wie Norrtälje.

Das Seebad Öregrund

Die Entwicklung zum beliebten Seebad zeigt sich noch heute sehr deutlich in Öregrund. Ende des 19. Jahrhunderts ließen alle diejenigen, die etwas auf sich hielten, eine Ferienresidenz in der Gemeinde. Noch heute finden sich viele dieser Residenzen in den Straßen. Dabei ist es heute vor allem der Hafen, der den Ort prägt. Er präsentiert sich mit einem geschäftigen Treiben. Während des Sommers zeigt sich der Hafen von Öregrund mit einem besonderen Charme. In dieser Zeit legen zahlreiche Segelyachten aus Stockholm in dem Hafen an. In der Gemeinde finden sich immer wieder alte Holzhäuser, die einen Hauch von Nostalgie ausstrahlen. Zu den ältesten Gebäuden gehören das Rathaus aus dem Jahr 1829 und die Kirche, die eine sehr schöne Architektur hat. Im Hinterland trifft man auf abwechslungsreiche Landschaftszüge und alte Bauten. Eines der bekanntesten Bauwerke ist das Gimo Herrgård, mit dem sich ein stattliches Herrenhaus präsentiert.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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