Island – von Urgewalten geformt

Island gehört bis heute zu den wohl außergewöhnlichsten Ländern der Welt. Die atemberaubende Landschaft, die Extreme der Natur und die zahlreichen Kontraste machen die Insel zu einem Ziel, das von Highlights geprägt wird. Einst waren es die Urgewalten, die Island geformt und zugleich geprägt haben. Heute ist es die raue und ursprüngliche Natur, die die Menschen noch immer auf die Insel im Nordatlantik lockt. Die landschaftlichen Extreme auf Island sind deutlich zu sehen, denn wenn man hier eines vergebens sucht, dann ist es ein schützender Vegetationsmantel aus Blumen und grünem Gras. Vielerorts begegnet man der vulkanischen Vergangenheit der Insel. Noch heute weisen Vulkane und Pseudokrater auf das hin, was vielen Menschen auf Island Angst einjagt.

Der Vulkanismus auf Island

Dem Vulkanismus auf Island begegnet man bereits kurze Zeit nach der Ankunft. Die meisten Menschen kommen am Flughafen Keflavik an. Macht man sich im Anschluss auf den Weg nach Reykjavik, passiert man zunächst ein vegetationsloses Lavafeld. Es ist der erste Beweis für den Vulkanismus des Landes. Vor allem bei trübem Wetter wirkt das gigantische Lavafeld trostlos und lebensfeindlich. Aber bereits wenige Sonnenstrahlen sind ausreichend, um es in eine Landschaft zu verwandeln, die an eine Märchenwelt erinnert. Das Lavafeld in der Nähe von Reykjavik ist jedoch nur ein kleiner Vorgeschmack auf all das, was die Besucher von Island erwartet.

Island und sein eisiges Gesicht

Diejenigen, die mit dem Schiff in Seydisfjördur ankommen, lernen ein ganz besonderes Gesicht von Island kennen. Es ist die eisige Seite der Nordatlantikinsel, die die Ostküste prägt. Seydisfjödur liegt an einem Fjord, der sich tief in das Land einschneidet. Die bunten Häuser prägen die kleine Gemeinde auf beeindruckende Art und Weise. Im Hintergrund erheben sich die steilen Hänge, die von ihren vielfach gestuften Schichten geprägt werden. Die Schichten bestehen aus Basalt und Schlacke. Auch wenn Ostisland seine vulkanische Vergangenheit nicht verleugnen kann, waren es hier vor allem die Gletscher, die ihre Spuren hinterlassen haben. Während der letzten Eiszeit entwickelten sie sich zu dem isländischen Landschaftsgestalter und formten eine Umgebung, die atemberaubender kaum sein könnte. Die Gletscher haben für  außergewöhnlich tiefe Kerben in der Küstenlinie gesorgt und ließen Fjorde entstehen, die denen der Bilderbücher ähneln.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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Eine Antwort auf Island – von Urgewalten geformt

  1. Thomas sagt:

    Island ist eines der geilsten Länder überhaupt. Ich liebe die warmen Quellen. Aber ist es wirklich kälter wenn man mit dem Schiff in Seydisfjördur ankommt? Euer Thomas

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