Skellefteå in Schweden

Schweden begeistert mit einer schier endlos erscheinenden Küstenlinie, an der sich zahlreiche Orte aneinanderreihen. Seit jeher gilt die Küste des Landes als Lebensraum. Waren an ihr einst überwiegend kleine Orte zu finden, präsentieren sich heute vergleichsweise große Städte mit einem lebendigen Pulsschlag. Dazu gehört Skellefteå in Schweden. Skellefteå liegt in Västerbotten und befindet sich an der Mündung des bekannten Skellefteälv. Trotz der Landhebung, die viele Regionen in Schweden von Grund auf veränderte, befindet sich die Kleinstadt noch heute an der Küste. Bekannt ist Skellefteå unter anderem aufgrund des Hafens Skelleftehamn, der sich gemeinsam mit dem Erzverarbeitungsbetrieb Rönnskärverket 10 Kilometer von der Stadt entfernt befindet.

Besonderheiten von Skellefteå

Noch heute sind in Skellefteå in Schweden die Spuren der Vergangenheit deutlich zu erkennen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Skellefteå landskyrka. Sie präsentiert sich heute im neuklassizistischen Stil und findet ihre Ursprünge im Mittelalter. Bis heute sieht man der Kirche das imposante Alter jedoch nicht an. Immer wieder wurde die Landkirche von Skellefteå in Schweden restauriert. Auf diesem Weg konnte sie in einem hervorragenden Zustand erhalten werden. Von besonderer Größe ist das Portal der Kirche, das mit einer Sonne auf das Baujahr 1799 hinweist. Bis heute sind sowohl die Kuppel als auch der Viersäulenportikus in Schweden einmalig.

Die Sehenswürdigkeiten von Skellefteå

Die Skellefteå landskyrka beheimatet eine besondere Sehenswürdigkeit, die man sich bei einem Besuch der Stadt nicht entgehen lassen sollte. Bis heute befindet sich die Skellefte-Madonna gut versteckt hinter dem Marienchor. Sie wurde einst aus Walnußholz gefertigt und präsentiert noch heute Reste der ursprünglichen Bemalung, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Ein weiteres Highlight von Skellefteå ist die Kirchstadt, die als Bonnstan bezeichnet wird. Sie besteht aus insgesamt 116 Kirchhäusern und bietet neben 392 Kammern drei Städte. Erstmals wurde die Kirchstadt im Jahr 1637 erwähnt. Bonnstan wurde wie alle Kirchdörfer in Schweden in der nachreformatorischen Zeit erbaut. Die strikte Kirchgangspflicht in Schweden endete erst in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts. Dem Kirchdorf schließt sich der bekannte Nordanåpark an. In diesem liegt heute das Skellefteåmuseum, das sich als Ziel für große und kleine Urlauber einen Namen machen konnte. In dem Museum werden heute unter anderem Bronzefunde präsentiert, die aus der Völkerwanderungszeit stammen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
Dieser Beitrag wurde unter Schweden abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *