Hafnir in Island

Island beheimatet zahlreiche kleine Orte, in denen die Idylle und der Charme der Vergangenheit aufrechterhalten werden konnte. Neben den großen Städten der Insel ähneln sie einer kleinen Oase, die Ruhe und Harmonie vermittelt. Viele Orte auf Island leben noch heute von dem Fischfang und sind an die Bestände in den Gewässern gebunden. Zu diesen Orten gehört auf Hafnir in Island. In Hafnir leben nur rund 120 Menschen. Der Ort präsentiert sich als kleines Anhängsel der Großgemeinde  Reykjanesbaer und liegt von den Hauptorten Keflavik und Njardvík entfernt. Die direkte Lage an der Westküste bildet die Lebensgrundlage von Hafnir. In der Nähe des Ortes befindet sich die Bucht Ósar. In der Geschichte handelte es sich bei Ósar um einen wichtigen Standort der Fischerei.

Die Geschichte von Hafnir

Nachdem in Hafnir und der Umgebung motogetriebene Fischkutter und Trawler ihren Einzug hielten, verlor die Fischerei an Bedeutung. Über Jahre hinweg handelte es sich bei der Region um einen geschäftigen Küstenstreifen. So war zeitweise auch die Hanse in der Region von Hafnir vertreten und betrieb einzelne Niederlassungen. Im Januar 1799 kam es in Hafnir zu einer Sturmflut, die den Untergang der Region einleitete. Die Sturmflut zerstörte den dänischen Handelsposten Básendar und hinterließ somit langfristig ihre Spuren.

Die Sehenswürdigkeiten von Hafnir

Heute finden sich in Hafnir nur wenige Sehenswürdigkeiten, die es lohnt zu entdecken. Eine davon ist das Saedyrasafnid. Mit diesem präsentieren sich wenige Meeresaquarien, die Besuchern zeigen, welche Tiere in den isländischen Gewässern zuhause sind. Zu den Highlights gehört das sogenannte Berührungsbecken. In diesem haben Besucher die Möglichkeit mit Krebsen, Seesternen und Seeanemonen auf Tuchfühlung zu gehen. Zudem leben in dem Berührungsbecken wenige Plattfische, die ebenso befühlt werden können. Dieses Ziel ist insbesondere bei Kindern überaus attraktiv. Die Anlage umfasst zudem eine künstliche Vogelklippe. Durch diese wird den Besuchern die Vogelwelt in Island ans Herz gelegt. In der Nähe von Hafnir befinden sich an der Küste die Vogelklippen Hafnaberg. Sie sind ein Paradies für Naturliebhaber und präsentieren eine Artenvielfalt, die es lohnt zu entdecken. Seit jeher bilden die Klippen einen wichtigen Schutzschild vor den Wellen des Atlantiks. Auch wenn diese Klippen nicht annähernd so imposant sind wie die bekannten Vogelfelsen in anderen Gefilden von Island, lassen sich hier unter exzellenten Bedingungen Vögel beobachten.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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Eine Antwort auf Hafnir in Island

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