Trondheim in Norwegen

Norwegen hat eine abwechslungsreiche Geschichte, deren Epoche man heute in zahlreichen Orten begegnet. Ein Spiegelbild der Landeshistorie ist Trondheim in Norwegen. Nach einer Sage zufolge soll die Stadt auf Befehl von König Olav Tryggvason errichtet wurden sein. Er beschloss im Jahr 977, dass es an der Nidelva-Mündung eine Stadt geben soll, die zunächst den Namen Nidaros trug. Rasch entwickelte sich Nidaros zum Mittelpunkt der Region Trondelag. Seiner Zeit präsentiert sie sich lange als die Hauptstadt von Norwegen. Doch gerade im 17. Jahrhundert musste Trondheim zahlreiche Rückschläge hinnehmen. Immerhin zerstörten Kriege und Brände das Stadtbild. Streift man heute durch Trondheim in Norwegen begegnet man einem Bild, das weitestgehend aus der Zeit nach 1681 geschaffen wurde.

Trondheim und seine Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten von Trondheim kann man hervorragend zu Fuß erkunden. Bis heute liegen diese nah beieinander und zeigen auf diesem Weg die unterschiedlichen Entwicklungen während der Vergangenheit. Ein Highlight ist das Zentrum von Trondheim, das nahezu komplett von dem Fjord und Fluss Nidelva umgeben wird. Die Hauptstraße der Stadt trägt den Namen Munkegata und führt Einheimische und Gäste direkt in das Herz von Trondheim. Bei diesem handelt es sich um den Nidarosdomen, der sich im Süden befindet und mit seinem Turm bereits aus der Ferne deutlich zu sehen ist. Folgt man der Munkegata weiter, erreicht man schließlich den Norden von Trondheim. In diesem befindet sich der bekannte Fischmarkt Ravnkloa, der in jedem Fall einen Besuch wert ist. Das Straßennetz von Trondheim ähnelt einem gigantischen Gitter. Johan Caspar de Ciginon ließ dieses nach dem Brand 1681 errichten.

Trondheim und die schönsten Ziele

In Trondheim stößt man immer wieder auf Museen, die es lohnt zu entdecken. Eines ist das Trondheim Kunstmuseum. Es befindet sich in der Nähe der Kathedrale und nur einen Katzensprung vom Erzbischofspalais entfernt. In dem Museum findet man eine überzeugend gute Sammlung von Gemälden. Einige stammen noch aus dem Vorläufer des heutigen Museums. Ein weiteres Ziel ist das Vitenskapsmuseet. Das Museum widmet sich der Naturgeschichte und Archäologie und erstreckt sich über insgesamt drei Gebäude. Einen einzigartigen Einblick in die Bautradition liefert das Trondelag Folkemuseum, das mehr als 60 Gebäude einnimmt. Mit zahlreichen Ausstellungsstücken zeigt es, wie sich der Alltag in der Region gestaltet.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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2 Antworten auf Trondheim in Norwegen

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