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    Pjórsárdalur in Island

    Von Nancy Fischer | 8.Juli 2010


    Island präsentiert eine Natur, die schöner, zugleich aber auch dramatischer kaum sein könnte. Zahlreiche Orte auf der beliebten Insel zeigen Highlights, die einzigartig und facettenreich sind. Ein Ort, den man sich bei einer Reise nicht entgehen lassen sollte, ist Pjórsárdalur in Island. Pjórsárdalur liegt im Süden des Landes. Das lange Tal wird durch den Fluss Pjórsá geprägt. In seinem Verlauf vermittelt er dem Tal zahlreiche verschiedene Gesichter. Der Südwesten der Region wird durch Wiesen und Ackerland geprägt. Folgt man dem Weg Richtung Nordosten, trifft man schnell auf eine Landschaft, die karger und rauer kaum sein könnte. Auf den ersten Blick dürfte sie einen eher traurigen Eindruck hinterlassen, doch bereits im nächsten Moment dürfte sich dieser Aspekt in bedingungslose Bewunderung verwandeln.

    Pjórsárdalur und sein Bild

    Im Westen ist Pjórsárdalur bis heute recht unberührt. Die Natur wurde ihren Ursprüngen überlassen und zeichnet so ein Bild, das beeindruckender kaum sein könnten. Hingegen trifft man im Nordosten auf eine intensive industrielle Nutzung. So bestehen zahlreiche Wasserkraftwerke das Bild. Heute wird ein sehr umfangreiches Gebiet als Pjórsárdalur bezeichnet. Das eigentliche Tal ist jedoch vergleichsweise klein. Es befindet sich nördlich des Pjórsá. Es liegt auf der gleichen Höhe wie der Berg Búrfell. Heute ist das gesamte Tal erschlossen, sodass es bequem mit dem Auto erkundet werden kann. Die Erschließung erfolgte mit der Pjórsárdalsvegur, der einzigen Straße, die durch das Tal führt.

    Pjórsárdalur und seine Orte

    Das Pjórsárdalur beheimatet wenige kleine Orte, die dem Tal abseits der Natur Leben einhauchen. An erster Stelle handelt es sich um die kleine Landgemeinde Gnúpverjahreppur. Zahlreiche Bauernhöfe schmücken das charmante Tal. Viele haben sich aufgrund der guten Bewirtschaftung einen Namen machen können. Einer der Bekanntesten ist der Hof, der sich am Eingangstor des Pjórsárdalur in Island präsentiert. Ihn erreicht man am besten über die Straße, die zwischen Brautarholt und Fludir in das charmante Tal abbiegt. Folgt man dem Verlauf Richtung Norden, wird man schnell bemerken, dass die Anzahl der Höfe immer geringer wird. Aufgrund der kargen und zugleich rauen Landschaft ist eine Bewirtschaftung des Bodens kaum mehr möglich, sodass man im Pjórsárdalur der Dramatik der Natur überlassen wird. Wer das Pjórsárdalur in Island besucht, sollte den Weg zum Búrfell auf sich nehmen. Der Berg gehört zu einem der Wahrzeichen der Region.

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