Pingvellir in Island

Island beheimatet eine einzigartige Natur, die von Details und Superlativen geprägt wird. Seit Jahren zieht es Menschen aufgrund der Landschaft auf eine Insel, die ihren Wurzeln treugeblieben ist. Auf Island finden sich zahlreiche Nationalparks, durch die der Zauber der Natur bewahrt werden soll. Einer davon ist der Pingvellir in Island. Gelegen in Westisland präsentiert er zahlreiche Besonderheiten. So schützt der Pingvellir Nationalpark zum einen wichtigen Bestandteil des isländischen Kulturerbes und zum anderen eine geologische Besonderheit. Der Park zeigt deutlich, wie zwei Kontinentalplatten aufeinanderstoßen. Dieses Schauspiel ist in seiner Form einzigartig und schafft dadurch einen Anblick, der den Pingvellir Nationalpark zum Highlight unverwechselbarer Art macht. Zudem befindet sich hier der historische Versammlungsplatz des ältesten Parlaments der Welt.

Pingvellir und seine Lage

Der Pingvellir Nationalpark in Island befindet sich rund 40 km nordöstlich der Hauptstadt Reykjavik. Er umfasst die beeindruckende Nordspitze des bekannten Sees Pingvallavatn. Mit einer Größe von 50 qkm scheint der Pingvellir auf den ersten Blick vergleichsweise klein zu sein, doch bereits auf den zweiten wird seine Besonderheit deutlich. Immerhin handelt es sich bei ihm um den ältesten Nationalpark in Island. Der Pingvellir entstand im Jahr 1928. Bei seiner Abgrenzung und Konzeption orientierte man sich an amerikanischen Vorbildern. Ziel war es, mit dem Pingvellir einen Ort zu schaffen, der für die Einheimischen selbst von immenser Bedeutung ist, zugleich aber auch problemlos zugänglich ist.

Pingvellir und seine Angebote

Nicht zuletzt deswegen findet man im Pingvellir Nationalpark zahlreiche Angebote, die in vielen Gebieten anderer Länder kaum denkbar sind. Das Highlight ist sicherlich das moderne Edutainment-Center, das mit bester Technik ausgestattet ist. Außerdem wird der Pingvellir von asphaltierten Straßen durchzogen. Das dichte Netz an Wanderwegen bietet exzellente Möglichkeiten für Naturbegeisterte. Neben großen Campingarealen finden sich im Nationalpark ein Hotel und eine Cafeteria. Außerdem stehen einzelne Sommerhäuser zur Verfügung, die von Besuchern gebucht werden können. Zwei besondere Highlights locken an dem Ort, an dem zwei Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Sowohl die Amannagjá als auch Hrafnagjá haben eine hohe historische Bedeutung. Die beiden Schluchten waren in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Abenteurern. Dabei kann vor allem die Ammanagjá leicht erreicht werden. Aber auch ein Blick in die Hrafnagjá dürfte sich als lohnenswert erweisen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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