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    Pingvellir in Island

    Von Nancy Fischer | 19.Juli 2010


    Island beheimatet eine einzigartige Natur, die von Details und Superlativen geprägt wird. Seit Jahren zieht es Menschen aufgrund der Landschaft auf eine Insel, die ihren Wurzeln treugeblieben ist. Auf Island finden sich zahlreiche Nationalparks, durch die der Zauber der Natur bewahrt werden soll. Einer davon ist der Pingvellir in Island. Gelegen in Westisland präsentiert er zahlreiche Besonderheiten. So schützt der Pingvellir Nationalpark zum einen wichtigen Bestandteil des isländischen Kulturerbes und zum anderen eine geologische Besonderheit. Der Park zeigt deutlich, wie zwei Kontinentalplatten aufeinanderstoßen. Dieses Schauspiel ist in seiner Form einzigartig und schafft dadurch einen Anblick, der den Pingvellir Nationalpark zum Highlight unverwechselbarer Art macht. Zudem befindet sich hier der historische Versammlungsplatz des ältesten Parlaments der Welt.

    Pingvellir und seine Lage

    Der Pingvellir Nationalpark in Island befindet sich rund 40 km nordöstlich der Hauptstadt Reykjavik. Er umfasst die beeindruckende Nordspitze des bekannten Sees Pingvallavatn. Mit einer Größe von 50 qkm scheint der Pingvellir auf den ersten Blick vergleichsweise klein zu sein, doch bereits auf den zweiten wird seine Besonderheit deutlich. Immerhin handelt es sich bei ihm um den ältesten Nationalpark in Island. Der Pingvellir entstand im Jahr 1928. Bei seiner Abgrenzung und Konzeption orientierte man sich an amerikanischen Vorbildern. Ziel war es, mit dem Pingvellir einen Ort zu schaffen, der für die Einheimischen selbst von immenser Bedeutung ist, zugleich aber auch problemlos zugänglich ist.

    Pingvellir und seine Angebote

    Nicht zuletzt deswegen findet man im Pingvellir Nationalpark zahlreiche Angebote, die in vielen Gebieten anderer Länder kaum denkbar sind. Das Highlight ist sicherlich das moderne Edutainment-Center, das mit bester Technik ausgestattet ist. Außerdem wird der Pingvellir von asphaltierten Straßen durchzogen. Das dichte Netz an Wanderwegen bietet exzellente Möglichkeiten für Naturbegeisterte. Neben großen Campingarealen finden sich im Nationalpark ein Hotel und eine Cafeteria. Außerdem stehen einzelne Sommerhäuser zur Verfügung, die von Besuchern gebucht werden können. Zwei besondere Highlights locken an dem Ort, an dem zwei Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Sowohl die Amannagjá als auch Hrafnagjá haben eine hohe historische Bedeutung. Die beiden Schluchten waren in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Abenteurern. Dabei kann vor allem die Ammanagjá leicht erreicht werden. Aber auch ein Blick in die Hrafnagjá dürfte sich als lohnenswert erweisen.

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    Topics: Island | 4 Kommentare »

    4 Kommentare to “Pingvellir in Island”

    1. Almannagjá in Island | Skandinavien: Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, Grönland meint:
      29.März 2011 at 06:31

      [...] machen können. Eine davon ist die Almannagjá in Island. Die Almannagjá liegt in der Region von Pingvellir und kann über einen bekannten Aussichtsplatz erreicht werden. Der Weg durch die Schlucht führt zu [...]

    2. Reykjanes in Island | Skandinavien: Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, Grönland meint:
      2.Mai 2011 at 05:49

      [...] dass die Orte kaum mehr an Abwechslung und Vielfalt bieten könnten. Die Halbinsel Reykjanes und Pingvellir konnten sich bereits vor einigen Jahren in aller Welt einen Namen machen und so gehört sie heute [...]

    3. Öxará in Island | Skandinavien: Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, Grönland meint:
      3.Mai 2011 at 06:38

      [...] wird. Einer der wohl bekanntesten Flüsse ist die Öxará in Island. Sie findet sich in der Region Pingvellir und kann am einfachsten durch die Almannagjá erreicht werden. Ausgehend von der Almannagjá [...]

    4. Kaldidalur in Island | Skandinavien: Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, Grönland meint:
      7.Juli 2011 at 09:33

      [...] Kaldidalur beginnt in Pingvellir, einem der bekanntesten Orte des Landes. Im Norden erreicht man schließlich über diese Verbindung [...]

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