Pingvallavatn in Island

Island beheimatet zahlreiche Seen, von denen viele ihre ganz eigenen Reize haben. Der größte natürliche See ist der Pingvallavatn in Island. Er erstreckt sich über eine Größe von 84 qkm und erreicht an der tiefsten Stelle eine Distanz von 114 m. Bekannt ist er aufgrund seines Fischreichtums, der den Pingvallavatn in Island zum beliebten Ziel für Angler macht. Einst entstand der heute so beeindruckende See durch das Absinken des Geländes. Prägnant gestalten sich die beiden Inseln, die am Pingvallavatn zu finden sind. Noch heute lässt sich deutlich erkennen, dass es sich bei den Inseln Nesjaey und Sandey um einstige Vulkankegel handelt. Forscher sind sich sicher, dass der See gigantische Quellen besitzen muss. Immerhin bringen die Zuflüsse, von denen sich der Öxará als der Größte präsentiert, nicht die 100 bis 115 m³ Wasser pro Sekunde in den See, die am Südende den Pingvallavatn verlassen.

Pingvallavatn und die Wasserqualität

Beeindruckend gestaltet sich bis heute die Wasserqualität, die der Pingvallavatn in Island besitzt. Die Wasserbedingungen, die mit besonderen Eigenschaften einhergehen, sprechen vor allem einzelne Fischarten an, die den See als eigenes Reich entdeckt haben. Weltweit einzigartig sind die vier Varianten des Saiblings, die in dem See leben. Sie profitieren von dem felsigen Gesicht des tiefen Sees. Da der Saibling als Delikatesse gilt, wird er bis heute gern von Anglern als Ziel definiert. Eine der außergewöhnlichsten Arten ist die Murta, die bis heute nur im Pingvallavatn in Island entdeckt wurde. Trotzdem landet diese außergewöhnliche Art in Dosen und wird als Spezialität in Pingvellir verkauft.

Pingvallavatn und Nesjavellir

Südlich vom Pingvallavatn in Island findet sich Nesjavellir. Bekannt ist Nesjavellir vor allem aufgrund der Energiefabrik, der Bohrlöcher das gesamte Tal prägen. Sie finden sich ebenso an den Berghängen und sind bereits aus der Ferne aufgrund des heißen Dampfes zu sehen. Die Energiefabrik hat sich vor allem aufgrund ihrer Architektur einen Namen machen können. Immerhin hat man bei ihr keinerlei Aufwand gescheut und so entstand eine Mixtur aus Hightecharchitektur und Naturpanorama. Gäste können sich in dem Besucherzentrum über die Anlage und die Technologie informieren, die bei ihr zum Einsatz kommt. Einer der wichtigsten Abflüsse des Pingvallavatn in Island ist der Sog, der unglaubliche Fließgeschwindigkeiten erreicht.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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