« Umea in Schweden | Home | Gletscherbeben auf Grönland »
Látrabjarg in Island
Von Nancy Fischer | 26.Juli 2010
Island hat sich den Zauber der Einsamkeit und die Magie der Weitläufigkeit bis heute bewahren können. Vielerorts stößt man auf Highlights, die weltweit einzigartig sind und dadurch die Menschen ab dem ersten Moment in den Bann ziehen können. Ein solches Highlight ist Látrabjarg in Island. Mit ihm präsentiert sich der westlichste Punkt von Europa. Látrabjarg in Island hat zahlreiche Facetten zu bieten, die sicherlich manch einem Superlativ gerecht werden können. Bekannt ist der Ort aufgrund seines einsamen und zugleich spektakulären Bildes. In der Nähe von Látrabjarg in Island befindet sich ein Parkplatz, der gut mit dem Auto erreicht werden kann. Dadurch verkürzt sich der Weg, der zu Fuß zurückgelegt werden muss, erheblich.
Látrabjarg und die Klippen
Geprägt wird Látrabjarg in Island durch die imposanten Klippen. Auf ihnen befindet sich der bekannte Leuchtturm Bjargtangi. Neben seiner Lage beeindruckt die Größe von Látrabjarg. Immerhin präsentiert er sich als der größte Vogelfelsen im Nordatlantik. Er erstreckt sich über 14 km und erreicht dabei eine imposante Höhe von 440 m. Die Klippe verfügt über mehrere Felsvorsprünge, die alljährlich von zahlreichen Vögeln aufgesucht werden. Schätzungsweise eine Million Seevögel nutzen den Látrabjarg zum Brüten. Dabei sind sie vor allem aufgrund des Lärms bekannt, den sie veranstalten. Jede Vogelart hat auf dem Felsen durch die unterschiedlichen Klippen ein eigenes Stockwerk, sodass ein auf den ersten Blick doch recht amüsantes Bild entsteht. Eissturmvögel, Papageitaucher und Dreizehenmöwen haben ihren Platz auf dem Látrabjarg in Island gefunden.
Látrabjarg und Látraröst
Nur unweit von Bjartangi entfernt liegt Látraröst. Bei diesem handelt es sich um eine Schiffspassage, die zu den gefährlichsten vor Island gehört. Dabei ist Látraröst nicht ohne Grund gefürchtet. In der Vergangenheit sind in dieser Passage mehrere Schiffe gesunken. Überlebende gab es bei den Schiffsunglücken kaum. Auch wenn Passagiere den Untergang an sich überlebten, konnten sie aufgrund der steilen Felswand kaum gerettet werden, sodass sie letztlich der Kraft der Natur ausgesetzt waren. In der Nähe von Látrabjarg in Island stößt man auf weitere Sehenswürdigkeiten, die es lohnt zu entdecken.
Ähnliche Beiträge
Topics: Island | Kein Kommentar »
