« Das Nordlicht auf Grönland | Home | Normalm-City in Schweden »
Ísafjördur in Island
Von Nancy Fischer | 23.Juli 2010
Island hat zahlreiche Highlights zu bieten, von denen die Meisten weltweit einzigartig sind. Ein sehr schönes und zugleich abwechslungsreiches Ziel ist Ísafjördur in Island. Früher war der Ort an den Westfjorden unter dem Namen Eyrarhreppur bekannt. Beeindruckend wird er aus der Vogelperspektive, wo die unterschiedlichen Lagen der Ortsteile deutlich werden. Bis heute liegen große Teile von Ísafjördur auf einer gigantischen Sandbank. Die Sandbank erstreckt sich weit in den Skutulsfjördur und zeichnet dadurch ein imposantes Landschaftsbild. Doch nicht nur Ísafjördur an sich ist einen Besuch wert, auch die Umgebung lockt mit zahlreichen Besonderheiten. So befindet sich im Rücken der charmanten Stadt die imposante Felswand Eyrarfjall, die sich 700 m in die Höhe streckt.
Ísafjördur und seine Umgebung
Im Norden stößt man hingegen auf den Ísafjardardjúp. Bei ihm handelt es sich um den größten Fjord in der Region der Westfjorde. Die gesamte Umgebung wird durch eine eindrucksvolle Natur geprägt, die jedoch ab und an einen Hauch von Dramatik vermittelt. Ísafjördur machte sich in den vergangenen Jahren als Stadt der Dänen und Norweger einen Namen. Auf der Landzunge ließen sich bereits im Jahr 1569 die ersten Händler nieder. Schnell entwickelte sich der erst recht kleine Ort zu einem wichtigen Warenumschlagplatz. Ísafjördur erlangte Mitte des 18. Jahrhunderts Wohlstand. In dieser Zeit wurde Kabeljau in Massen in der Region gefangen und schließlich zu Klippfisch getrocknet.
Ísafjördur und seine Geschichte
Während des 18. Jahrhunderts bauten sich sowohl norwegische als auch dänische Kaufleute schicke Stadthäuser, von denen viele bis heute erhalten bleiben konnten. Das Bild der Stadt wird durch Farben geprägt, die sich in unterschiedlichen Varianten an den Fassaden der Häuser finden. In vielerlei Hinsicht ähnelt das Bild von Ísafjördur den anderen Städten auf Island. Wer sich jedoch die Zeit nimmt und durch die Straßen streift, wird schnell die architektonische Vielfalt beherrschen, die sich auf beeindruckende Art und Weise in Ísafjördur einen Namen machen konnte. So finden sich in der Stadt die Baustile der letzten 250 Jahren. Durch den Mix der unterschiedlichen Stile macht die Architektur einen doch recht planlosen Eindruck. In Ísafjördur befindet sich ein Fischereimuseum, das man bei einem Besuch in der Stadt besichtigen sollte. Es liegt im Stadtkern Nedstikaupstadurs.
Ähnliche Beiträge
Topics: Island | Kein Kommentar »
