Das Nordlicht auf Grönland

Grönland ist die Insel der Kontraste, zugleich aber auch ein Eiland, das faszinierender und einzigartiger kaum sein könnte. Die meisten Menschen zieht es aufgrund der Natur auf die größte Insel der Welt. Ein besonderes Schauspiel ist das Nordlicht auf Grönland. Es ist das Highlight, das der Winter auf der Insel zu bieten hat und für viele Menschen Grund genug, einmal den Weg auf die Insel aus Eis auf sich zu nehmen. Auch bekannt als Polarlichter oder Aurora Borealis gehört das Nordlicht zu den Schauspielen, die man sich bei einer Reise im Winter nicht entgehen lassen sollte. Das Polarlicht präsentiert sich als ein Phänomen, das den hohen Schichten der Erdatmosphäre zugesprochen werden muss. Die hochenergetischen Teilchen, die für die Entstehung verantwortlich sind, stammen von der Sonne und dringen in die Erdatmosphäre ein. Während des Eindringens stoßen sie mit Luftmolekülen zusammen. Durch den Zusammenstoß beginnen die Luftmoleküle zu leuchten.

Polarlichter und ihr Vorkommen

Die Teilchen, die das Nordlicht verursachen sind elektrisch geladen. Aus diesem Grund folgen die den Feldlinien des Erdmagnetfeldes. Durch deren Verlauf können sie fast ausschließlich in den Nord- und Südpolarregionen gesehen werden. Grundsätzlich ist die Intensität vom Nordlicht sehr unterschiedlich, da diese immer durch die Stärke des Teilchenstroms beeinflusst wird. Da die Sonnenaktivitäten sehr unterschiedlich sind, kommt es auch beim Teilchenstrom zu deutlichen Schwankungen. Das Nordlicht zeigt sich dem menschlichen Auge nur, wenn eine gewisse Mindeststärke erreicht wird. Dies kann jedoch aufgrund der Sonnenflecken, die sich auf die Aktivität der Sonne auswirken, vorhergesagt werden.

Nordlichter auf Grönland entdecken

Möchte man auf der Insel Grönland das Schauspiel vom Nordlicht erleben, muss man während des Winterhalbjahres die Reise gen Norden auf sich nehmen. Bei Tageslicht kann das Phänomen nicht entdeckt werden. Jedoch benötigt man neben der Dunkelheit einen nahezu wolkenfreien Himmel. Das Nordlicht entsteht sehr weit oberhalb der Wolken. Zieren diese den Himmel, schlucken sie das Polarlicht und machen es für den Menschen gänzlich unsichtbar. Heute kann man das Aufkommen vom Polarlicht zum Beispiel über einen Satelliten vorhersagen. Jedoch ist dies ausschließlich kurzfristig möglich. Wenn Energieausbrüche auf der Sonne gemeldet werden können, benötigen die Teilchen rund 19 Stunden bis sie in die Erdatmosphäre eindringen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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2 Antworten auf Das Nordlicht auf Grönland

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