Sprengisandur in Island

Island beheimatet zahlreiche Highlights, die es lohnt zu entdecken. Die meisten Höhepunkte sind längst im Tourismus des Landes bekannt, andere haben sich ihren geheimnisvollen Charakter in Island bewahren können. Als einer der Insidertipps muss bis heute Sprengisandur in Island genannt werden. Sprengisandur befindet sich im bekannten Hochland der Insel und bietet sich als Domizil für ausgedehnte Touren an. Hinter Sprengisandur verbirgt sich eine bekannte Hochlandpiste von Island. Sie kann mit jedem PKW befahren werden und erstreckt sich je nach Startpunkt über eine Länge von 200 bis 250 km. Die Geschichte der Sprengisandur in Island ist älter als viele bis heute vermuten möchten.

Sprengisandur – die Verbindung zwischen Norden und Süden

Die Ursprünge der bekannten Hochlandpiste Sprengisandur in Island lassen sich bis zu den Anfängen der regionalen Besiedlungsgeschichte zurückführen. Bereits zu der Zeit als die ersten Siedlungen im Hochland gegründet wurden, galt die Piste als eine der wichtigsten Verbindungen zwischen dem Norden und Süden in Island. Bis heute handelt es sich bei Sprengisandur in Island um eine der Pisten, die am schwierigsten zu bewältigen ist. Zum einen lässt sich dies auf die Länge der Piste zurückführen und zum anderen auf die Wetterlage. Immerhin ist die Region für die schnellen und dramatischen Wetterumschwünge bekannt. Erstmals wurde die Sprengisandur von einem Auto im Jahr 1933 passiert. Um die Strecke zu meistern, benötigte das Auto eine Gesamtfahrzeit von einer Woche.

Sprengisandur – eine anspruchsvolle Hochlandpiste

Auch wenn man die Sprengisandur mittlerweile an einem Tag bewältigen kann, sollte deren Schwierigkeitsgrad in keinem Fall unterschätzt werden. So gilt die Piste auch weiterhin als eine der Schwierigsten in Island. Grundsätzlich sollte die Sprengisandur nur mit Fahrzeugen passiert werden, die geländetauglich sind. Viele Flüsse verfügen bis heute über keine feste Überquerung, sodass sie zu den schwierigsten Passagen überhaupt gehören. Gerade während starker Regenfälle können die Flüsse kaum durchquert werden, sodass es zu ungeplanten Pausen kommen kann. Als eines der Kernstücke von Sprengisandur muss die Hochlandwüste genannt werden, die sich zwischen Hofsjökull und Vatnajökull erstreckt. Sie gilt als trostlos, jedoch in jedem Fall als landschaftlich beeindruckend. Gerade bei schlechtem Wetter macht die Hochlandwüste einen wenig charmanten Eindruck und kann Reisenden durchaus aufs Gemüt schlagen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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