Ostfjorde in Island

Island begeistert mit einer grandiosen Natur, mit einer Landschaft, die zweifelsohne einmalig ist. Die zahlreichen Extreme, die auf Island aufeinandertreffen, machen aus der Insel einen Ort der Highlights. Viele sind international bekannt, andere haben sich ihren ursprünglichen Charme bewahren können. Eine Region, die man sich nicht entgehen lassen sollte, präsentiert sich im Osten von Island. Für viele ist Ostisland eine der schönsten Gegenden der Insel, andere müssen deren außergewöhnlichen Charme noch entdecken. Im Osten von Island trifft man auf rund ein Dutzend Fjorde. Sie haben sich als die Ostfjorde von Island einen Namen machen können und ähneln dem Bild im Westen.

Ostfjorde und ihre Besonderheiten

Zwischen dem Osten und Westen von Island lassen sich deutliche Gemeinsamkeiten erkennen. Doch gerade die Ostfjorde sind ein wenig kleiner und vor allem beschaulicher als die des Westens. Viele Fjorde ragen weit in das Landesinnere. Der längste Fjord ist der Reydarfjördur. Mit einer Länge von fast 30 km bildet er einen tiefen Einschnitt im Land. Er ist der Grund, warum so viele Menschen den Weg in den Osten auf sich nehmen. Neben ihm gibt es zahlreiche kleinere Ostfjorde. Die Ostfjorde von Island sind weit entfernt von der vulkanisch aktiven Zone und sind aus geologischer Sicht sehr alt. Für diese Region ist der vielfach geschichtete Basalt sehr typisch. In der Vergangenheit wurde er von den zahlreichen eiszeitlichen Gletschern bearbeitet und geformt.

Ostfjorde und Naturhäfen

Der Osten von Island wird zum einen durch die Ostfjorde und zum anderen durch die zahlreichen Naturhäfen dominiert. Den Anfang der beeindruckenden Fjordkette bildet der Borgarfjördur. Im Süden setzt er sich bis zum beeindruckenden Àlftafjördur fort. An den Fjorden trifft man auf zahlreiche verschiedene Naturhäfen. Ausgehend von diesen haben sich verschiedenste kleine Orte gebildet, die sich hervorragend als Urlaubsdomizil anbieten. Zu den größten Orten entlang der Ostfjorde gehören Neskaupstadur und Eskifjördur. Die Orte leben bis heute überwiegend von Fischerei, wobei sie ihre Blütezeit bereits um 1900 erlebten. In dieser Zeit sorgte der Heringsfang für einen unverwechselbaren Wohlstand in der Region. Doch die goldenen Zeiten sind für die meisten Orte längst vorbei und so trifft man auf zahlreiche verlassene Höfe, die mittlerweile dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sind.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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Eine Antwort auf Ostfjorde in Island

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